Überblick
Der Bachelorstudiengang Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück bildet angehende Fachkräfte für die gestalterische Entwicklung urbaner sowie ländlicher Räume aus. Am Standort Osnabrück steht die nachhaltige Entwurfsplanung von Parks, öffentlichen Plätzen und Wohnumfeldern im Fokus. Das praxisnahe Projektstudium verknüpft dabei ästhetische, ökologische und gesellschaftliche Anforderungen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Freiraumplaner:innen gestalten und planen öffentliche sowie private Räume – von urbanen Plätzen, Parks und Wohnquartieren bis hin zu Promenaden und ländlichen Regionen. Der Studiengang an der Hochschule Osnabrück konzentriert sich als planender und gestaltender Bereich der Landschaftsarchitektur auf den Entwurf und die konzeptionelle Entwicklung von Lebensräumen. Ziel ist die Schaffung nachhaltiger, funktionaler und sozial gerechter Freiräume unter Berücksichtigung ökologischer, technischer und ökonomischer Rahmenbedingungen.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung vermittelt manuelle, digitale und wissenschaftliche Methoden zur Bearbeitung komplexer Planungsaufgaben. Inhaltlich gliedert sich die Lehre in drei zentrale Schwerpunkte:
- Entwerfen als Handlungsweise: Konzeptionelle und gestalterische Entwicklung eigener Freiraumentwürfe von der Idee bis zur Detaillierung.
- Stadt und Land als Handlungsorte: Analytische und planerische Auseinandersetzung mit verschiedenen räumlichen Kontexten zwischen verdichtetem Stadtraum und offener Landschaft.
- Pflanze, Material und Technik als Handlungsmittel: Praktische und funktionale Umsetzung von Entwürfen durch den Einsatz von Werkstoffen, Bepflanzung sowie den Faktoren Boden und Wasser.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für eigenständige Aufgaben in der Entwicklung, Planung und Realisierung von Freiraumprojekten. Das Studium dient zudem als wichtige Voraussetzung für die spätere Eintragung in eine Architektenkammer, welche zur Führung der geschützten Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt:in“ berechtigt.
Typische Beschäftigungsfelder sind:
- Planungsbüros für Landschaftsarchitektur und Stadtplanung
- Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus
- Behörden und öffentliche Verwaltungen (planerischer und technischer Dienst)
- Kammern, Verbände und Organisationen
- Forschung, Bildung, Denkmalschutz und Visualisierung
Besonderheiten
Ein struktureller Schwerpunkt liegt auf dem Projektstudium, bei dem Studierende in Teams realitätsnahe Aufgabenstellungen bearbeiten. Darüber hinaus sind im Studienverlauf individuelle Auslandsaufenthalte vorgesehen, die in Form eines Auslandssemesters, eines Auslandspraktikums oder einer internationalen Abschlussarbeit absolviert werden können.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Ein Vorpraktikum wird zwar nicht gefordert, ist aber ausdrücklich erwünscht. Übertrifft die Bewerberzahl die Zahl der Studienplätze, so entscheidet ein Auswahlverfahren über die Zulassung. Dabei werden neben der Note der Hochschulzugangsberechtigung fachbezogene Vorbildungen nach einem Bonussystem bewertet.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester