Überblick
Der Bachelorstudiengang Angewandte Pflanzenbiologie an der Hochschule Osnabrück widmet sich der Erforschung und nachhaltigen Nutzung von Nutzpflanzen. Studierende beschäftigen sich mit zentralen Zukunftsfragen wie globaler Ernährungssicherheit, Klimawandel und Umweltschutz im Kontext der modernen Agrar- und Gartenbauwissenschaften. Durch die Kombination von biologischem Fachwissen und praktischem Anwendungsbezug bereitet das Studium am Standort Osnabrück optimal auf Fach- und Führungskräfteaufgaben in der grünen Branche vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen erforschen und steuern die Wachstums- und Produktionsprozesse von Kulturpflanzen wie Obst, Gemüse, Gehölzen und Zierpflanzen, um Lösungsansätze für Herausforderungen wie den Klimawandel, die weltweite Ernährungssicherung und den Umweltschutz zu entwickeln. Am Standort Osnabrück-Haste verbindet die Ausbildung wissenschaftliche Grundlagen der Pflanzenbiologie mit praxisorientierten Kompetenzen für Führungsaufgaben in der grünen Branche. Die flexible Struktur erlaubt im Verlauf des Studiums eine gezielte Spezialisierung auf gartenbauliche oder pflanzentechnologische Themen.
Studieninhalte & Module
In den ersten beiden Semestern erwerben die Studierenden einheitliche naturwissenschaftliche, methodische und ökonomische Grundlagen. Ab dem dritten Semester folgt das Vertiefungsstudium mit der Wahl eines individuellen Schwerpunkts.
- Grundstudium (1. & 2. Semester):
- Einführung in Botanik, Molekularbiologie und Genetik
- Steuerung der Pflanzenentwicklung und Pflanzenproduktion
- Bodenkunde und die Bedeutung von Böden für das Pflanzenwachstum
- Angewandte Mathematik, Statistik und Versuchswesen
- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
- Kommunikation und berufliche Orientierung
- Vertiefungsstudium (ab 3. Semester):
- Schwerpunkt Gartenbau
- Schwerpunkt Pflanzentechnologie
- (Alternativ Kombinationsmöglichkeiten ohne festen Schwerpunkt)
Berufsperspektiven
Fachkräfte der angewandten Pflanzenbiologie übernehmen Führungs- und Entwicklungsaufgaben an den Schnittstellen von Erzeugung, Erforschung und Vermarktung von Nutzpflanzen. Durch den Studienort im Zentrum der Agrar- und Ernährungswirtschaft eröffnen sich direkte Zugänge zu Unternehmen der Wertschöpfungskette.
- Obst-, Gemüse-, Gehölz- und Zierpflanzenbau
- Pflanzentechnologie, Phytomedizin und Versuchswesen
- Saatgut- und Futtermittelwirtschaft
- Landtechnikunternehmen und digitale Agrarwirtschaft
- Lebensmittelverarbeitung, Handel und Food-Services
Besonderheiten
- Auslandsaufenthalte: Integration von Auslandssemestern, Auslandspraktika oder Abschlussarbeiten über das International Faculty Office, u. a. an Partnerhochschulen in den USA, Südkorea, Dänemark, den Niederlanden, Polen und Spanien.
- Gründung und Innovation: Unterstützung bei der Entwicklung eigener Gründungs- und Geschäftsideen in der Agrarbranche durch die Initiative StartUp!Lab RISE.
- Vorpraktikum: Für die Zulassung ist kein Vorpraktikum erforderlich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester