Überblick
An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken verbindet der Masterstudiengang Kunstgeschichte klassische Epochen der Kunstbetrachtung vom Mittelalter bis zur Gegenwart mit modernen Medienformen wie Fotografie und Film. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf globalen Perspektiven der Weltkunst sowie der fundierten Schulung in Kunsttheorie und Kunstkritik. Das Studium bereitet flexibel auf anspruchsvolle Tätigkeiten im Kulturbetrieb, in Museen sowie in der akademischen Forschung vor.
Studieninhalte
Wie lässt sich die Tradition der Kunstgeschichte mit modernen Medien und einer globalen Perspektive auf die Kunstwelt verbinden?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Kunstgeschichte“ an der Universität des Saarlandes verbindet klassische Gattungen wie Malerei, Skulptur und Architektur ab dem Mittelalter mit zeitgenössischen Medien wie Fotografie, Film und Medienkunst. Das Studium ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern ausgelegt (120 CP) und gliedert sich in ein erweitertes Hauptfach (93 CP) sowie ein Nebenfach (27 CP). Neben der Vermittlung von Fachwissen steht die Stärkung praxisrelevanter Schlüsselkompetenzen für den Einstieg in die Arbeitswelt im Fokus.
Studieninhalte & Module
Das erweiterte Hauptfach umfasst neun obligatorische Module sowie die Masterarbeit:
- Klassische Kompetenzen: Vorlesungen, Übungen und Hauptseminare zur Kunst des Mittelalters, der Frühen Neuzeit und der Moderne.
- Erweiterte Kompetenzen: Lehrveranstaltungen und Projektarbeiten zu Weltkunst, Kunstkritik, Kunsttheorie und Methodologie.
- Modul Praxis: Übungen zur Museumskunde, Denkmalpflege und Exkursionen zum direkten Umgang mit Originalen.
- Wahlbereich: Individuelle Gestaltung im Umfang von 9 CP aus dem Lehrangebot der Universität des Saarlandes.
- Masterarbeit: Eigenständige Bearbeitung eines fachspezifischen Problems im vierten Semester (17 Wochen Bearbeitungszeit) inklusive begleitendem Kolloquium.
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert vorrangig für Tätigkeiten in Museen, Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Absolventinnen und Absolventen stehen zudem Berufsfelder im Ausstellungswesen, Kunsthandel, in der Denkmalpflege, Medien, Verlagen, Kulturverwaltung, im Stiftungswesen sowie in der Erwachsenenbildung offen. Zudem bereitet der Abschluss auf eine anschließende Promotion vor.
Besonderheiten
- Aufbrechen der eurozentrischen Perspektive: Einordnung der Kunst in globale Zusammenhänge durch ein spezielles Weltkunst-Modul.
- Fokussierte Prüfungsstruktur: Der Studiengang erfordert weniger Einzelprüfungen als vergleichbare Masterstudiengänge und bietet dadurch mehr Freiraum für eigenständiges Arbeiten.
- Praxis- und Netzwerkbezug: Vermittlung berufsspezifischer Anforderungen für Museen, Kunstkritik und Denkmalpflege sowie erste Kontaktmöglichkeiten in die Praxis.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor-Abschluss oder äquivalenter Hochschulabschluss schwerpunktmäßig in Bildwissenschaften, Kunstgeschichte oder in einem verwandten Studiengang sowie Nachweis der besonderen Eignung. Freie Immatrikulation nach gewährtem Zugang. Bewerbungsfrist Ende Februar für ein Sommersemester, Ende August für ein Wintersemester.
Weitere Informationen zur Zulassungsvoraussetzung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester