Überblick
Der binationale Master-Studiengang Maschinenbau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken wird in Kooperation mit dem französischen Standort Metz durchgeführt. Studierende erweitern hier ihre ingenieurwissenschaftliche Fachexpertise und wählen eine Spezialisierung in den Bereichen Produktentwicklung oder Produktion. Die Kombination aus moderner Technik und intensiver interkultureller Qualifikation bereitet optimal auf internationale Führungsausgaben in der Industrie vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als voll integrierter, binationaler Studiengang an der htw saar und der Université de Lorraine zeichnet sich der Master Maschinenbau (dt.-frz. Studiengang) durch den Erwerb eines Doppelabschlusses und den jährlichen gemeinsamen Wechsel des Studienortes aus. Das weiterführende Studium bereitet gezielt auf verantwortungsvolle Führungstätigkeiten in internationalen Maschinenbau-Unternehmen vor. Neben vertieftem ingenieurswissenschaftlichem Fachwissen vermittelt der Studiengang umfassende Kenntnisse in den Partnersprachen sowie im interkulturellen Management.
Studieninhalte & Module
Im Studium werden technisch-wissenschaftliche Kenntnisse vertieft und durch praxisnahe Einheiten ergänzt. Die Kerninhalte umfassen unter anderem:
- Moderne Simulationsverfahren: Methoden zur Berechnung und Konstruktionsoptimierung
- Produktionssysteme: Vertiefung von Fertigungstechniken und -verfahren sowie industriellen Produktionssystemen
- Vertiefungsrichtungen: Ausrichtung auf den Bereich Produktentwicklung oder Produktion
- Praxis- und Projektarbeiten: Interdisziplinäre Projekte sowie ein eigenständiges Unternehmensprojekt
- Schlüsselkompetenzen: Sprachunterricht in Französisch und Englisch sowie Einheiten zu interkulturellem Management
Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Fach- und Führungspositionen sowohl in klassischen Branchen des Maschinenbaus als auch bei spezialisierten Weltmarktführern. Mögliche Tätigkeitsfelder umfassen die Konstruktion, die Fertigung und Produktion, die Qualitätssicherung, den Vertrieb oder die Tätigkeit als Berechnungsingenieur/in. Durch die binationale Ausrichtung sind die Absolventen besonders für den internationalen Arbeitsmarkt, insbesondere im deutsch-französischen Wirtschaftsraum, aufgestellt.
Besonderheiten
- Binationaler Studienverlauf: Jährlicher Wechsel des Studienorts (Saarbrücken/Metz) im festen Klassenverband mit Erwerb eines Doppelabschlusses.
- Praktische Phase in Frankreich: 22-wöchiges Praxisprojekt inklusive Erstellung der Masterarbeit bei einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung in Frankreich im 4. Semester.
- Kooperatives Studium: Option, während des gesamten Studiums fest mit einem Partnerunternehmen im Partnerland zusammenzuarbeiten und kontinuierlich Berufspraxis zu sammeln.
- Erweiterte Mobilität: Option auf ein zusätzliches Erasmus-Semester.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
berufsqualifizierender Studienabschluss in Maschinenbau; interkulturelle Kompetenz, vorzugsweise DFH-evaluiert
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester