Überblick
Der Studiengang Materialwissenschaft und Maschinenbau (ATLANTIS) an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken kombiniert ingenieurwissenschaftliche Fachkenntnisse mit einer fundierten werkstoffkundlichen Ausbildung. Als transatlantisches Studienmodell sticht das Programm insbesondere durch seine ausgeprägte internationale Ausrichtung inklusive eines integrierten Aufenthalts in den USA hervor. Die Studierenden werden optimal darauf vorbereitet, anspruchsvolle technische Aufgaben an der Schnittstelle von Entwicklung und Fertigung zu meistern.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lassen sich moderne Werkstoffe und maschinenbauliche Verfahren kombinieren, um technische Herausforderungen in einem globalen Umfeld zu lösen? Dieser transatlantische Doppel-Bachelorstudiengang verbindet eine ingenieur- und naturwissenschaftliche Grundausbildung mit einer praxisorientierten Qualifikation für Industrie und Wirtschaft. Durch die Kooperation mit der Oregon State University bietet das achtsemestrige Programm die Möglichkeit, sowohl Erfahrungen im Ausland zu sammeln als auch einen US-amerikanischen Hochschulabschluss zu erwerben.
Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung vermittelt natur- und ingenieurwissenschaftliche Fundamente sowie spezifisches Fachwissen über die Aufbereitung, Eigenschaften und Verarbeitung verschiedener Werkstoffe.
- Naturwissenschaftliche Grundlagen: Mathematik, Chemie und Physik
- Ingenieurwissenschaftliche Kernfächer: Mechanik, Werkstoffeigenschaften und Thermodynamik
- Werkstofftechnologie: Strukturen, Eigenschaften, Behandlung und Technologie von Metallen, Polymeren, Glas und Keramik
- Produktionsintegration: Theorie und Praxis der Einbindung von Werkstoffen in den Produktionsprozess
- Überfachliche Kompetenzen: Kommunikations- und Teamfähigkeit, Selbstorganisation sowie Methoden des selbstständigen Einarbeitens in neue Fachgebiete
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen steht ein breites Betätigungsfeld offen, da die Materialwissenschaft und der Maschinenbau zu den zentralen Schlüsseltechnologien zählen. Neben dem direkten Eintritt in die industrielle Praxis besteht die Möglichkeit, ein weiterführendes Masterstudium im In- oder Ausland anzuschließen.
Mögliche Einsatzgebiete und Nachfolgeoptionen:
- Produktion, Entwicklung und Qualitätssicherung in der erzeugenden und verarbeitenden Industrie (Metall, Kunststoff, Keramik)
- Weiterführende Masterstudiengänge (z. B. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Materialchemie oder das internationale Verbundprogramm AMASE)
- Tätigkeiten in angrenzenden Disziplinen wie den Naturwissenschaften oder der Verfahrenstechnik
Besonderheiten
- Transatlantischer Doppelabschluss: Nach drei Studienjahren in Saarbrücken kann das vierte Studienjahr (7. und 8. Semester) an der Oregon State University absolviert werden, um zusätzlich einen US-amerikanischen Abschluss zu erlangen. Alternativ ist ein reines sechssemestriges Studium in Saarbrücken möglich.
- Berufspraktische Tätigkeit: Obligatorische Praxisphasen im Umfang von insgesamt mindestens 12 Wochen (6 Wochen Grundpraxis, vorzugsweise vor Studienbeginn, und 6 Wochen Fachpraxis).
- Akkreditierung: Die Universität des Saarlandes ist systemakkreditiert und führt seit 2012 das Siegel des Akkreditierungsrats.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Es wird empfohlen, das Grundpraktikum vor Studienbeginn zu absolvieren.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester