Überblick
Der Masterstudiengang Kunstgeschichte an der Universität Bonn bietet eine vertiefende, forschungsnahe Ausbildung über alle Kunstepochen hinweg. Studierende in Bonn schärfen ihre methodischen Kompetenzen und setzen sich intensiv mit gattungsspezifischen Themen sowie der Provenienzforschung auseinander. Das Studium zeichnet sich durch praxisnahe Einheiten direkt am Kunstwerk und individuelle Vertiefungsmöglichkeiten aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang vermittelt umfassendes Fachwissen und methodische Eigenständigkeit im gesamten Gegenstandsbereich der Kunstgeschichte. Das Studium verbindet wissenschaftliche Analyseformen eng mit der praxisorientierten Anwendung direkt am Kunstwerk. Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse über Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart und setzen sich intensiv mit Gattungs- und Medienfragen auseinander.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert klassische Lehrformate mit praxisnahen Elementen und bietet Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung:
- Epochale Schwerpunkte: Vertiefung in den Bereichen Kunstgeschichte des Mittelalters, der Neuzeit oder der Moderne
- Provenienzforschung: Modul zur epochenübergreifenden, transdisziplinären Kontextforschung
- Gattungs- und Medienanalysen: Diskussion, Auswertung und Rezeption künstlerischer Medien
- Praxisorientierte Module: Exkursionen und Übungen vor Originalen
- Ergänzungsbereiche: Optional wählbar aus Museumsstudien, Geschichte (Mittelalter oder Neuzeit), Archäologische Wissenschaften (Klassische oder Christliche Archäologie), Germanistik, Komparatistik oder Romanistik
Berufsperspektiven
Die Absolvent*innen werden für vielfältige Fach- und Führungskrise im Kunst- und Kulturbetrieb ausgebildet, darunter in Museen, im Ausstellungswesen, der Denkmalpflege und im Kunsthandel. Weitere Tätigkeitsfelder bieten sich in der Wissenschaft und Lehre, in Kulturämtern, im Verlagswesen sowie im Journalismus und der Öffentlichkeitsarbeit. Zudem eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten im Tourismus sowie im Versicherungswesen im Bereich Begutachtung und Schadensregulierung.
Besonderheiten
Neben der gezielten epochalen Schwerpunktbildung ermöglicht der Studiengang ein hohes Maß an Praxisbezug durch direkte Übungen vor Originalen. Zudem bietet die Kombination mit interdisziplinären Ergänzungsbereichen – wie etwa den Museumsstudien – eine konkrete Profilierung für den Arbeitsmarkt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Module aus dem Fach Kunstgeschichte im Umfang von mindestens 60 ECTS
Spezifische Module: Kunsthistorische Grundlagenkenntnisse (24 ECTS) / Kunsthistorische Epochenkenntnisse (24 ECTS) / Kunsthistorische Praxiskenntnisse (12 ECTS)
Es werden folgende Kenntnisse dringend empfohlen: -Lateinkenntnisse im Umfang eines universitären Lateinkurses von 12 LP oder eines gleichwertigen Zertifikates (z.B. Latinum)
- Kenntnisse zweier moderner Fremdsprachen auf dem Niveau von drei schulischen Lernjahren (CEF-Niveau: A2). Eine dieser Fremdsprachen sollte Englisch sein, als weitere fachspezifisch relevante Sprachen werden empfohlen: Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester