Überblick
Der Teilstudiengang Umwelttechnik im Rahmen des Bachelor of Science Engineering an der TU Bergakademie Freiberg vermittelt fundierte ingenieurwissenschaftliche und ökologische Grundlagen für eine nachhaltige Zukunft. Die Studierenden im sächsischen Freiberg befassen sich intensiv mit Ressourcenschonung, Recycling sowie der Schließung von Stoffkreisläufen. Durch ein flexibles Orientierungsmodell in den ersten Semestern richtet sich das Studienangebot besonders an Personen, die sich ihre genaue ingenieurwissenschaftliche Spezialisierung zu Beginn noch offenhalten möchten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Ökologie, Ökonomie und Sozialwissenschaften orientiert sich der Teilstudiengang Umwelttechnik im Bachelorstudiengang „Engineering“ an den drei Säulen der Nachhaltigkeit. Das Studium vermittelt ein breites Grundlagenwissen zum Schutz der Umwelt, zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, zum Recycling von Reststoffen und zur Schließung von Stoffkreisläufen. Es richtet sich besonders an Studieninteressierte, die sich vor Studienbeginn noch nicht auf einen spezifischen ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt festlegen möchten.
Studieninhalte & Module
Die ersten vier Semester des 7-semestrigen Bachelor-Studiums beinhalten eine umfassende mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagenausbildung. Ab dem vierten Semester unterscheidet sich das Studium deutlich von anderen Studiengängen der Fakultät und fokussiert sich auf die Grundlagen der Umwelttechnik. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Einführung in die Prinzipien der Biologie und Ökologie
- Grundlagen der Biochemie und Mikrobiologie
- Umweltverfahrenstechnik
- Wahlpflichtmodule: Spezialisierte Themen aus Recycling, Abfallwirtschaft und Energiewirtschaft
- Ergänzende Qualifikationen: Ausbildung in der Fachsprache Englisch und einführende Betriebswirtschaftslehre
- Praxis- und Forschungselemente: Grundpraktikum, Fachexkursionen, Studienarbeit, ein 14-wöchiges Fachpraktikum und die Bachelorarbeit
Berufsperspektiven
Umweltingenieurinnen und Umweltingenieure arbeiten vorwiegend in interdisziplinären Teams an Aufgaben, bei denen Technik in enger Wechselwirkung mit ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen steht. Typische Berufsfelder umfassen die Forschung und Entwicklung zur nachhaltigen Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Planung und Entwicklung von Produkten und Produktionsverfahren in produzierenden Unternehmen. Weitere Tätigkeiten finden sich in kommunalen und regionalen Entwicklungsbüros für Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie bei Genehmigungs- und Überwachungsorganen im Rahmen der ökologischen Bewertung, Auditierung und Zertifizierung.
Besonderheiten
Als Teilstudiengang des Studiengangs „Engineering“ bietet das Programm eine gemeinsame Grundausbildung in den ersten Semestern, sodass die finale Entscheidung für die Umwelttechnik erst nach dem dritten Semester getroffen werden kann. Der Studiengang zeichnet sich zudem durch eine gute Studierbarkeit mit wenigen Prüfungen pro Prüfungszeitraum und einen frühzeitigen Kontakt zu ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen und Forschungsthemen aus. Da der Bachelor auf breit gefächerte Grundlagen ausgelegt ist, steht für eine anschließende Spezialisierung ein weiterführendes 3-semestriges Masterstudium Umwelttechnik zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester