Überblick
An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg verbindet der Bachelorstudiengang Ökotrophologie naturwissenschaftliche, ökonomische und soziale Disziplinen. Studierende am Standort Hamburg befassen sich eingehend mit der nachhaltigen Gestaltung von Nahrungsmitteln, Fragen der Gesundheit sowie modernen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen. Das Studium bereitet gezielt darauf vor, Bildungs- und Beratungskonzepte zu entwickeln sowie Prozesse in der Lebensmittelbranche zu gestalten.
Studieninhalte
Ob in der Ernährungsberatung in Kliniken, in der Produktentwicklung der Lebensmittelindustrie oder im Qualitätsmanagement – Absolvent*innen des Studiengangs Ökotrophologie arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Ökotrophologie an der HAW Hamburg verknüpft natur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte mit Fragen rund um Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Studierende lernen, Ernährungs- und Bildungsangebote zu konzipieren sowie Lebensmittel, Geräte, Herstellungsverfahren und Versorgungsstrukturen praxisnah zu entwickeln und zu prüfen.
Studieninhalte & Module
In den ersten Semestern werden naturwissenschaftliche, technische und ökonomische Grundlagen vermittelt, bevor im weiteren Verlauf individuelle Schwerpunkte gesetzt werden. Zu den Kernmodulen und Themenbereichen gehören:
- Naturwissenschaften & Medizin: Chemie, Humanbiologie und Ernährungsphysiologie
- Ernährung & Technologie: Lebensmittel- und Ernährungslehre sowie Lebensmittelverfahrenstechnik
- Wirtschaft & Methoden: Betriebswirtschaftslehre (BWL), EDV, Statistik, Ergonomie und wissenschaftliche Methodik
- Sozialwissenschaften: Kommunikation
- Wählbare Vertiefungsschwerpunkte: Ernährung und Gesundheit, Produkt und Vermarktung sowie Lebensmittelsicherheit und -versorgung
Berufsperspektiven
Die interdisziplinäre Ausrichtung qualifiziert Absolvent*innen besonders für Tätigkeiten an den Schnittstellen unterschiedlicher Dienstleistungs- und Produktionsbereiche. Neben der Entwicklungs- und Vermarktungsarbeit in der Lebensmittelindustrie bieten sich vielfältige Aufgaben in der Ernährungsbildung, der Planung von Großverpflegung (z. B. Kantinen und Krankenhäuser) sowie in der Verbraucherberatung und Öffentlichkeitsarbeit.
Besonderheiten
Das Studium zeichnet sich durch ein 16-wöchiges Praktikum im sechsten Semester aus, das direkt mit der Bachelorarbeit verknüpft ist. Zudem wird für die Zulassung keine Vorpraxis verlangt, und die Bewerbung ist sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester