Überblick
Der Bachelorstudiengang Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover bereitet Studierende gezielt auf die digitale Transformation im öffentlichen Sektor vor. Das Studium verknüpft Kernkompetenzen der Informatik mit verwaltungsspezifischem Fachwissen für den Einsatz auf Landes- und Kommunalebene. Neben der klassischen Ausrichtung auf die allgemeine Verwaltung bietet der Standort Hannover auch eine Spezialisierung im Bereich der Polizeiinformatik an.
Studieninhalte
Wie lässt sich die Handlungsfähigkeit des Staates durch den gezielten Einsatz moderner IT-Systeme und die fortschreitende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung nachhaltig sichern?
Über den Studiengang
Der Bachelorstudiengang Verwaltungsinformatik (B.Sc.) an der Hochschule Hannover vermittelt notwendige Fachinhalte und Methoden an der Schnittstelle zwischen Informatik und öffentlicher Verwaltung. Das sieben semestrige Studium bereitet gezielt darauf vor, IT-Systeme in Verwaltungen des Landes und der Kommunen neu zu entwickeln, zu betreiben und Digitalisierungsprozesse voranzutreiben. Der Studienbeginn ist sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester möglich, wobei das Studium auch in Teilzeit absolviert werden kann.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich ab dem Wintersemester 2025/26 in zwei wählbare Vertiefungsrichtungen sowie ein verpflichtendes Vorpraktikum:
- Fachrichtung Allgemeine Verwaltung: IT-gestützte Problemlösungen an der Schnittstelle zwischen Informatik und Verwaltung, Entwicklung und Betrieb von IT-Systemen sowie Steuerung von Auftragsvergaben an spezialisierte IT-Dienstleister.
- Fachrichtung Polizei (Polizeiinformatik): IT-gestützte Polizeiarbeit, IT-Forensik, Cybercrime und die Umsetzung moderner IT-Systeme innerhalb der Polizei.
- Vorpraktikum: Vierwöchige Praxisphase in einer Behörde der öffentlichen Verwaltung zum Erwerb von Grundkenntnissen über Verwaltungshandeln, den Aufbau der niedersächsischen Verwaltung und Verwaltungsorganisation.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sichern die IT-Infrastruktur und Handlungsfähigkeit im öffentlichen Sektor auf Landes- und Kommunalebene. Sie arbeiten in Verwaltungsbehörden oder bei spezialisierten IT-Dienstleistern an der Schnittstelle von IT und Verwaltung. Neben der IT-Projektsteuerung und Systembetreuung eröffnen sich mit der neuen Fachrichtung Polizei zudem Einsatzfelder im Bereich der IT-Forensik und Cybercrime-Bekämpfung.
Besonderheiten
- Stipendienprogramm: Das Land Niedersachsen, zahlreiche Kommunen (z. B. Region Hannover, Stadt Osnabrück) und IT-Dienstleister (z. B. HannIT, ITEBO) stellen Stipendien für Studierende bereit.
- Erweiterung ab WS 2025/26: Neueinführung der spezialisierten Fachrichtung Polizei (Polizeiinformatik).
- Flexibilität: Studium wird als Vollzeitstudiengang angeboten, ein Teilzeitstudium ist jedoch möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
4-wöchiges Vorpraktikum in einer Behörde, die Aufgaben öffentlicher Verwaltung wahrnimmt. Stipendium über das Land Niedersachsen, Kommunen und IT-Dienstleister in Niedersachsen möglich. Weitere Informationen auf der Studiengangshomepage.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester