Überblick
Der Bachelorstudiengang Ostasienwissenschaften an der Universität Heidelberg bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den Kulturen, Gesellschaften und Sprachen Ostasiens. Studierende fokussieren sich auf den chinesischen, japanischen oder koreanischen Kulturraum und beleuchten historische sowie gegenwärtige Entwicklungen im globalen Kontext. Die Einbettung in das renommierte Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS) macht das Studium in Heidelberg besonders facettenreich und forschungsnah.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fächer Sinologie, Japanologie, Korea-Studien und Ostasiatische Kunstgeschichte untersucht der Studiengang Ostasienwissenschaften an der Universität Heidelberg die historischen, kulturellen und gegenwärtigen Entwicklungen in Japan, Korea und der chinesischsprachigen Welt. Durch die Verknüpfung kultur- und sozialwissenschaftlicher Ansätze werden die einzelnen Akteure Ostasiens sowohl vor dem Hintergrund ihrer langen Geschichte als auch in ihrer aktuellen Bedeutung für internationale Politik und Wirtschaft analysiert. Je nach gewähltem Schwerpunkt beinhaltet das Studium zudem den fundierten Spracherwerb in Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch bis zum Niveau C1.1.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte richten sich nach der Wahl des angestrebten Schwerpunktes sowie den integrierten Themenfeldern:
- Schwerpunkt Sinologie
- Schwerpunkt Japanologie
- Schwerpunkt Koreastudien
- Schwerpunkt Kunstgeschichte Ostasiens (wahlweise mit China- oder Japan-Schwerpunkt)
- Sprachausbildung: Erwerb fundierter Kenntnisse in Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch (C1.1)
- Kultur- und sozialwissenschaftliche Themenfelder: Transkulturelle Machtdynamiken, sozialer, demographischer und kultureller Wandel, Folgen von Umweltveränderungen, Urbanisierung und Migration sowie Religion, Medien, Literatur, Kunst und materielle Kultur
Berufsperspektiven
Aufgrund ihrer regionalen Fachkenntnisse, historisch-aktuellen Expertise und Sprachkompetenzen stehen Absolventinnen und Absolventen vielfältige Karrierewege offen. Tätigkeitsfelder bieten sich in Unternehmen und Banken mit Asienbezug, in Kultureinrichtungen wie Verlagen, Museen und Stiftungen, in der Kreativ- und Tourismusindustrie sowie in der schulischen Bildungsarbeit. Darüber hinaus eröffnen sich Chancen in Ministerien, Behörden auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, Handelskammern, im diplomatischen Dienst, bei den Vereinten Nationen (UNO) oder in Dolmetsch- und Übersetzungsdiensten.
Besonderheiten
Das veranstaltende Zentrum für Ostasienwissenschaften ist Teil des Centre for Asian and Transcultural Studies (CATS), dem Asien-Campus der Universität Heidelberg, an dem 21 Professuren Asien in deutschlandweit einzigartiger Vielfalt erforschen. Studierende haben Zugang zu einer der größten Asienbibliotheken Europas und profitieren von einem Umfeld mit internationalen Gastprofessuren, Konferenzen sowie Kulturveranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen und Filmreihen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Sprachnachweise: Englisch
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester