Überblick
Der Bachelorstudiengang Religionspädagogik und Soziale Arbeit an der Hochschule Hannover zeichnet sich durch eine umfassende Doppelqualifikation aus. In acht Semestern Studienzeit kombiniert das Studium am Standort Hannover fundierte Inhalte der evangelischen Religionspädagogik mit klassischer Sozialarbeitswissenschaft und diakonischer Praxis. Absolvierende erwerben damit die Voraussetzungen für vielfältige Berufsfelder an der Schnittstelle von Kirche, Wohlfahrtspflege und Sozialwesen.
Studieninhalte
Wie lassen sich sozialpädagogisches Handeln, gesellschaftliche Hilfesysteme und evangelische Bildungsarbeit wirksam miteinander verbinden?
Über den Studiengang
Der achtsemestrige Vollzeit-Bachelorstudiengang „Religionspädagogik und Soziale Arbeit“ an der Hochschule Hannover (Fakultät V Diakonie, Gesundheit und Soziales) bietet eine integrierte Doppelqualifikation in Sozialer Arbeit und Evangelischer Religionspädagogik. Das Studium verbindet sozialpädagogische sowie sozialdiakonische Fragestellungen mit theologischen Perspektiven und schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Der Studienstart ist jeweils zum Wintersemester am Campus Kleefeld möglich.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte vermitteln Kompetenzen an der Schnittstelle von Pädagogik, Soziales und Theologie. Zu den zentralen Inhalten und Handlungsfeldern gehören:
- Konzepte, Handlungsstrategien und Methoden sozialarbeiterischen und diakonischen Handelns
- Religions-, gemeinde- und sozialpädagogische Fragestellungen
- Analyse der Zusammenhänge von Religion und Bildung sowie die Gestaltung von Lern- und Glaubenswelten
- Theoretische Auseinandersetzung mit christlicher Theologie und evangelischer Religionspädagogik
- Individuelle thematische Schwerpunktsetzung bzw. Spezialisierung im 2. Studienabschnitt
- Sechswöchiges Vorpraktikum (240 Stunden) in einem einschlägigen sozialen, diakonischen oder religionspädagogischen Bereich vor Studienbeginn
Berufsperspektiven
Absolvent*innen qualifizieren sich sowohl für typische Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und der konfessionellen Wohlfahrtspflege (Diakonie) als auch für die kirchliche Bildungsarbeit in Gemeinden und Einrichtungen. Durch die Doppelqualifikation sind sie besonders für Tätigkeiten an Schnittstellen geeignet, wie etwa in der Kirchenkreissozialarbeit oder der schulbezogenen evangelischen Jugendarbeit. Zudem erwerben die Studierenden die formalen Voraussetzungen für weiterführende Masterstudiengänge.
Besonderheiten
- Integriertes Berufsanerkennungsjahr (IBA): Im Anschluss an das akademische Studium ist ein mindestens 12-monatiges Berufsanerkennungsjahr erforderlich, um die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in sowie die kirchliche Anerkennung als Diakon*in bzw. Gemeindepädagoge/in zu erwerben.
- Regelung zur Konfessionszugehörigkeit: Die evangelische Konfessionszugehörigkeit ist keine zwingende Zugangsvoraussetzung für das Studium. Eine spätere Anstellung als Diakon/in oder Gemeindepädagoge/in setzt diese jedoch voraus. Für nicht-evangelische Studierende ist auch ein rein sozialarbeiterisches Berufsanerkennungsjahr (BAJ) zur Erlangung der staatlichen Anerkennung möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
6 Wochen Vorpraktikum in einem für den Studiengang relevanten Tätigkeitsfeld
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester