Überblick
An der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie in Hamburg ermöglicht der duale Studiengang Soziale Arbeit & Diakonie eine akademische Weiterqualifizierung parallel zur Berufstätigkeit. Das flexible Lehrkonzept verbindet fortlaufende Praxis im Sozialsektor mit überschaubaren Präsenzphasen an Wochenenden und in Blockwochen. Neben der staatlichen Anerkennung als Sozialpädagogik-Fachkraft besteht die Möglichkeit, zusätzlich eine Diakonie-Qualifikation zu erlangen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen, fördern deren gesellschaftliche Teilhabe und gestalten professionelle Konzepte in der sozialen sowie kirchlichen Praxis. Der duale, berufsintegrierende Studiengang Soziale Arbeit & Diakonie (für Berufstätige) an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg richtet sich an Personen, die während des Studiums mindestens eine halbe Stelle im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit ausüben. In sechs bis acht Semestern (180 ECTS) verbindet das Studium die fortlaufende Berufspraxis mit akademischer Lehre und führt zum Bachelor of Arts.
Studieninhalte & Module
Das obligatorische Grundcurriculum umfasst 120 ECTS-Credits und baut auf folgenden Kernmodulen auf:
- Modul 1: Geschichte und Gegenwart Sozialer Arbeit und Diakonie
- Modul 2: Ethik und Differenzsensibilität
- Modul 3: Konzepte und Methoden Sozialer Arbeit & Diakonie
- Modul 4: Multiperspektivische Fallarbeit
- Modul 5 und 6: Sozialrecht
- Modul 7: (Sozial)politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
- Modul 8: Organisationale Rahmenbedingungen
- Modul 9: Individuum, Sozialisation und Gesellschaft
- Modul 10 bis 12: Forschungswerkstatt
Ab dem dritten Semester wählen die Studierenden eine der folgenden Vertiefungsrichtungen: Kindheit, Jugend und Familie, Migration und Flucht, Behinderung und Teilhabe, Sozialraumorientierung oder Religionssensible Soziale Arbeit.
Berufsperspektiven
Der Studiengang führt zum Abschluss Bachelor of Arts und beinhaltet die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in bzw. Sozialpädagog*in. Er ermöglicht Berufstätigen eine akademische Weiterqualifizierung direkt im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit. Durch die optionale Zusatzqualifikation als Diakon*in erschließen sich zudem Tätigkeitsbereiche in der kirchlichen Gemeinwesenarbeit.
Besonderheiten
- Berufsintegrierendes Studium: Eine parallele Beschäftigung im Umfang von mindestens einer halben Stelle in der Sozialen Arbeit ist erforderlich.
- Flexible Präsenzzeiten: Die Lehre findet an ein bis zwei Wochenenden pro Monat (Freitag und Samstag ganztägig) statt.
- Blockwochen: Pro Semester gibt es eine volle Blockwoche, die als Bildungsurlaub angerechnet werden kann.
- Zusatzabschluss: Optional kann der Abschluss als Diakon*in erworben werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Um zum berufsintegrierenden BA-Studiengang "Soziale Arbeit & Diakonie" zugelassen zu werden, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: Hochschulzugangsberechtigung sowie Ausübung einer beruflichen Tätigkeit in einem Berufsfeld der Sozialen Arbeit während des Studiums mit mindestens der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Darüber hinaus ist eines der folgenden Kriterien nachzuweisen: a) abgeschlossene Berufsausbildung in einem fachlich verwandten sozialen Beruf oder b) abgeschlossene (fachfremde) Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige Berufspraxis in einem anerkannten Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. Für Personen nach a) besteht Möglichkeit, sich 30 Credits anrechnen zu lassen und damit das Studium auf sechs Semester zu verkürzen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester