Überblick
Der binationale Bachelorstudiengang Interkulturelle Europa- und Amerikastudien / Langues étrangères appliquées mit dem Schwerpunkt Frankreichstudien an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) vereint Sprach-, Kultur- und Rechtswissenschaften. In Kooperation mit der Université Paris Nanterre erwerben Studierende einen internationalen Doppelabschluss (Bachelor und Licence) sowie fundierte Handlungskompetenzen für das deutsch-französische Umfeld.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs arbeiten beispielsweise in der auswärtigen Kulturpolitik, bei internationalen Stiftungen, in der Entwicklungszusammenarbeit, in den Medien oder als interkulturelle Trainer und Berater. Der binationale Bachelor-Studiengang „Interkulturelle Europa- und Amerikastudien / Langues étrangères appliquées (IKEAS/LEA)“ mit dem Schwerpunkt Frankreichstudien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vermittelt in sechs Semestern umfassende Kultur- und Sprachkompetenzen sowie juristisches Fachwissen. Das deutsch-französische Studium kombiniert Geisteswissenschaften mit Recht und führt zu einem internationalen Doppelabschluss.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Vollzeitstudiengang umfasst 180 Leistungspunkte (LP) und wird in Kooperation mit der Université Paris Nanterre auf Deutsch und Französisch unterrichtet. Neben dem Hauptfokus auf Frankreichstudien und öffentlichem Recht wählen die Studierenden ein weiteres Kombinationsgebiet wie Angloamerikanische, Spanien-/Lateinamerikanische, Russische oder Deutschlandstudien. Der Studienablauf ist fest strukturiert und sieht das zweite Studienjahr in Frankreich vor.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in den IKEAS-Kernbereich, die Frankreichstudien, juristische Module (Öffentliches Recht), LEA-Fachmodule in Frankreich sowie den gewählten Wahlbereich.
Zu den zentralen Kernmodulen gehören:
- Basismodul IKEAS I: Interkulturelle Praxis: Theorien und Methoden
- Basismodul IKEAS III: Kulturtheorien historisch vergleichend
- Basismodul IKEAS IV: Vernetzung von kulturübergreifenden Theorien und Konzepten
- Abschlussmodul (Bachelorarbeit)
- Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQ I + II)
Berufsperspektiven
Das interdisziplinäre Studium bildet flexible Generalisten für die internationale Zusammenarbeit in Firmen, Institutionen und Verbänden aus. Graduierte gewährleisten eine erfolgreiche interkulturelle Kommunikation und finden Beschäftigung in Kulturinstituten, der Wirtschaft, der Tourismusbranche sowie in Organisationen für Integration und Entwicklungszusammenarbeit.
Besonderheiten
- Doppelabschluss: Gleichzeitiger Erwerb des deutschen Bachelor of Arts und der französischen Licence.
- Integrierter Auslandsaufenthalt: Das 3. und 4. Semester verbringen die Studierenden an der Université Paris Nanterre, ergänzt durch ein 8-wöchiges Praktikum im französischsprachigen Ausland.
- Finanzielle Unterstützung: Der Auslandsaufenthalt in Frankreich wird über das Erasmus-Programm gefördert.
- Fächerübergreifendes Profil: Einzigartige Kombination aus Kultur-, Sprach- und Rechtswissenschaften.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
erforderlich (Details siehe Link):
• bestandene Eignungsprüfung (Anmeldeschluss ist jeweils der 30. Juni des Bewerbungsjahrs)
• Nachweis von Sprachkenntnissen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester