Überblick
Der Bachelorstudiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der TU Berlin vermittelt umfassendes Wissen über die Entwicklung, Verarbeitung und Wiederverwertung innovativer Materialien. Studierende befassen sich in der Bundeshauptstadt mit den physikalischen sowie chemischen Grundlagen verschiedener Werkstoffklassen, um technologische Lösungen für Zukunftsfelder wie Energie, Mobilität und Umweltschutz zu erarbeiten. Das ingenieurwissenschaftlich geprägte Studium kombiniert dabei naturwissenschaftliche Theorie mit praxisnaher Anwendung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Studiengang vermittelt in einer Regelstudienzeit von 6 Semestern (180 ECTS) ein interdisziplinäres Verständnis der physikalischen und chemischen Grundlagen technischer Werkstoffe. Studierende erlernen ingenieur- und naturwissenschaftliche Methoden, um Materialien gezielt zu entwickeln, zu charakterisieren und deren Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern. Das deutschsprachige Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science ab und bereitet auf die direkte Berufspraxis sowie weiterführende Masterstudiengänge vor.
Studieninhalte & Module
Nach dem Erwerb umfangreicher mathematischer, natur- und ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen zu Studienbeginn gliedert sich das Fachstudium in theoretische Module, Laborpraktika und Seminare.
- Zentrale Werkstoffklassen: Vertiefte Kenntnisse über den Aufbau, die Eigenschaften und Anwendungen von Metallen, Kunststoffen und (Glas-)Keramiken.
- Materialcharakterisierung: Untersuchung mechanischer, thermischer, elektrischer und magnetischer Eigenschaften.
- Herstellung und Verarbeitung: Methoden zur Synthese, Weiterentwicklung und ingenieurwissenschaftlichen Verarbeitung von Werkstoffen.
- Außeruniversitäres Pflichtpraktikum: Ein Praxisaufenthalt im Umfang von 6 Leistungspunkten zur Erprobung des gelernten Wissens im beruflichen Umfeld.
- Überfachliche Qualifikationen & Bachelorarbeit: Vermittlung von Arbeitsmethoden sowie die eigenständige Erstellung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind darauf vorbereitet, werkstoffwissenschaftliche Fragestellungen in der beruflichen Praxis eigenständig zu lösen. Sie finden Einsatzbereiche in der Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Materialien für zukunftsrelevante Industriezweige wie die Energietechnik, die Fahrzeug- und Transportbranche oder die Medizintechnik. Zudem bilden der nachhaltige Einsatz von Ressourcen und das Recycling von Bauteilen ein wachsendes Berufsfeld.
Besonderheiten
- Ganzheitlicher Ansatz: Starker Fokus auf den kompletten Produktlebenszyklus inklusive Recycling und stofflicher Weiterverwertung.
- Zulassungsfrei: Der Studienbeginn im Wintersemester ist ohne Numerus Clausus (NC) möglich.
- Internationalität & Flexibilität: Auslandsaufenthalte (Studium oder Praktikum) sind im Studienverlauf vorgesehen; vereinzelte Module werden auf Englisch angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester