Überblick
Der Ein-Fach-Bachelorstudiengang Sprachen und Kulturen der islamischen Welt an der Universität zu Köln bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit den religiösen, gesellschaftlichen und politischen Dynamiken islamisch geprägter Regionen. Studierende vertiefen ihre fachlichen und interkulturellen Kompetenzen durch den intensiven Spracherwerb und die Analyse historischer sowie aktueller Transformationsprozesse. Das Studium im Herzen von Köln eröffnet somit vielfältige Perspektiven für internationale Aufgaben in Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft.
Studieninhalte
Wie prägen Religion, Kultur und Sprache die gesellschaftlichen und politischen Transformationen in der islamischen Welt?
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Ein-Fach-Bachelorstudiengang Sprachen und Kulturen der islamischen Welt an der Universität zu Köln vermittelt fundiertes Wissen über kultur-, sozial- und ideengeschichtliche Entwicklungen von der Entstehung des Islams bis zur Gegenwart. Studierende setzen sich intensiv mit der Pluralität muslimischer Glaubenspraktiken, gesellschaftlichen Strukturen sowie klassischer und moderner Literatur auseinander. Die regionalen Schwerpunkte erstrecken sich über die arabischen Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas, den iranischen Kulturraum, die Türkei sowie Südostasien.
Studieninhalte & Module
Im Ein-Fach-Bachelor wählen Studierende verbindlich zwei Sprachen (Sprache A und Sprache B) aus dem Angebot Arabisch, Persisch, Indonesisch und Türkisch. Der Studienverlauf umfasst 180 Leistungspunkte (LP) und gliedert sich in folgende Kernbereiche:
- Basismodule: Grundstufe Sprache A, Islamwissenschaftliches Grundwissen, Moderne muslimische Gesellschaften, Sprache B, Religion, Politik und Gesellschaft sowie Dialekt/Sprachvariante von Sprache A.
- Aufbaumodule: Aufbaustufe und vertiefte Sprachpraxis (I & II) in Sprache A, regionale Schwerpunktsetzung und islamwissenschaftliche Forschung.
- Schwerpunktmodule: Islamwissenschaftliche Praxis und weitere regionale Schwerpunktsetzung.
- Ergänzungsmodule & Studium Integrale: Wahlbereiche wie Auslandssemester, Praktikum, ethnologische Grundlagen und Methoden, Byzantinistik oder Feldforschungspraxis (24 LP + 12 LP).
- Bachelorarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit (12 LP).
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind durch ihre interkulturelle Kompetenz und Sprachkenntnisse für den direkten Berufseinstieg in verschiedenen Praxisfeldern sowie für ein spezialisierendes Masterstudium qualifiziert. Zur beruflichen Orientierung wird das Absolvieren von Praktika empfohlen, die für das Studium angerechnet werden können. Das Studium befähigt zu einer wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit islamisch geprägten Regionen im globalen wie auch im europäischen Kontext.
Besonderheiten
- Zwei Orientierungssprachen: Verpflichtende Kombination von zwei Sprachen (Sprache A und B) im Ein-Fach-Bachelor.
- Dialektangebot: Möglichkeit zum Erlernen regionaler Sprachvarianten wie Ägyptisch, Syrisch-Palästinensisch oder Dari.
- Ohne NC: Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt frei (kein Numerus Clausus).
- Flexibler Wahlbereich: Einbindung von Auslandssemestern, Feldforschung und interdisziplinären Modulen (z. B. Ethnologie).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester