Überblick
An der TU Chemnitz vermittelt der Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie vertiefte wissenschaftliche und praktische Kompetenzen für das Gesundheitswesen. Im sächsischen Chemnitz werden Studierende gezielt auf die psychotherapeutische Approbationsprüfung sowie eine spätere akademische Laufbahn vorbereitet. Der Studiengang verbindet methodische Grundlagen mit spezialisierter Störungs- und Verfahrenslehre.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs führen selbstständige psychotherapeutische Behandlungen über die gesamte Lebensspanne und das gesamte Störungsspektrum durch. Der konsekutive Masterstudiengang „Psychologie mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie“ an der TU Chemnitz vermittelt vertiefte wissenschaftliche und praktische Kompetenzen im Bereich der Psychotherapie. Das Studium schließt an ein polyvalentes Bachelorstudium an und qualifiziert für die staatliche Approbationsprüfung.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich in Basismodule, berufsqualifizierende Vertiefungsmodule und das Abschlussmodul:
- Modul A: Wissenschaftliche Grundlagenvertiefung
- Modul B: Vertiefte Forschungsmethodik
- Modul C: Spezielle Störungs- und Verfahrenslehre der Psychotherapie
- Modul D: Vertiefte psychologische Diagnostik und Begutachtung
- Modul E: Angewandte Psychotherapie
- Modul F: Praxis der Berufsausübung: Dokumentation, Evaluierung und Organisation psychotherapeutischer Behandlungen sowie Selbstreflexion
- Modul G: Berufsqualifizierende Tätigkeit II – Vertiefte Praxis der Psychotherapie
- Modul H: Berufsqualifizierende Tätigkeit III – Angewandte Praxis der Psychotherapie
- Modul I: Forschungsorientiertes Praktikum II – Psychotherapieforschung
- Modul J: Master-Arbeit
Berufsperspektiven
Der Master-Abschluss bildet die Grundvoraussetzung, um die Approbationsprüfung am Landesprüfungsamt abzulegen und die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut/in“ zu führen. Im Anschluss kann eine verfahrensspezifische postgraduale Weiterbildung (z. B. mit Ausrichtung auf Erwachsene, Kinder und Jugendliche oder Neuropsychologie) absolviert werden. Erst diese Weiterbildung berechtigt zur selbstständigen Abrechnung von Behandlungen mit der gesetzlichen Krankenversicherung.
Besonderheiten
Das Curriculum entspricht den Vorgaben der Reform des Psychotherapeutengesetzes. Die Entscheidung über die Zulassung zur psychotherapeutischen Approbationsprüfung obliegt dem jeweiligen Landesprüfungsamt. In der praktischen Parcoursprüfung der Approbation wird zwar verfahrensspezifisches Wissen geprüft, es müssen jedoch keine praktischen Methoden fremder Therapieverfahren angewendet werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester