Überblick
Der Bachelorstudiengang Bio- und Umweltverfahrenstechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden vermittelt fundierte ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse zur nachhaltigen Optimierung technischer Prozesse. Im Fokus stehen praxisorientierte Lösungen für den Umweltschutz, den Erhalt von Ressourcen sowie die moderne Bioprozesstechnik. Das Studium kann auf Wunsch auch dual in Kombination mit einer Berufsausbildung absolviert werden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Biologie, Chemie und Ingenieurwissenschaften bietet der Bachelorstudiengang Bio- und Umweltverfahrenstechnik an der OTH Amberg-Weiden eine praxisnahe Ausbildung zur nachhaltigen Gestaltung technischer Prozesse. Studierende lernen, ressourcenschonende Technologien für den Umweltschutz sowie zur effizienten Nutzung biologischer Systeme zu entwickeln. Neben der regulären Vollzeitvariante kann die akademische Qualifikation auf Wunsch auch als duales Studium in Kombination mit einer Berufsausbildung absolviert werden.
Typische Studieninhalte & Module
In den ersten Semestern werden grundlegende Kenntnisse aus Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften vermittelt, ehe eine gezielte Vertiefung in den Kernbereichen erfolgt:
- Naturwissenschaften & Biologie: Chemie, Mikrobiologie, Gen- und Zellkulturtechnik.
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Thermodynamik, Strömungsmechanik, Technische Mechanik und Werkstoffkunde.
- Verfahrenstechnik: Mechanische und Thermische Verfahrenstechnik, Chemische Reaktionstechnik sowie Bioprozesstechnik.
- Umwelttechnik: Wasser- und Abwasseraufbereitung, Luftreinhaltung, Abfallwirtschaft und Recyclingtechnologien.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt als gefragte Fachkräfte an der Verbindungssstelle zwischen Technik und Ökologie etabliert. Typische Betätigungsfelder umfassen:
- Biotechnologische und Pharmazeutische Industrie: Entwicklung, Steuerung und Auslegung biologischer Produktionsverfahren.
- Umwelttechnik und Recyclingunternehmen: Konzeption von Anlagen zur Abfallverwertung, Abwasserreinigung und Emissionsminderung.
- Anlagenbau und Ingenieurbüros: Planung, Konstruktion und Inbetriebnahme verfahrenstechnischer Anlagen.
- Öffentlicher Dienst und Behörden: Aufgaben im Umweltmanagement, Überwachung von Umweltstandards und Gewässerschutz.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulreife; Studienbewerber(innen) müssen bis zum Ende des dritten Semesters ein Grundpraktikum von mindestens sechs Wochen absolviert haben. Eine Anerkennung von praktischen Tätigkeiten wie z.B. einer Berufsausbildung ist möglich.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester