Überblick
Der Bachelorstudiengang Bildung im Sekundarbereich mit dem Fach Katholische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bereitet angehende Lehrkräfte auf den Unterricht in der Sekundarstufe I vor. Neben fachwissenschaftlichen und religionspädagogischen Grundlagen erwerben die Studierenden essenzielle Kompetenzen für die Begleitung von Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg. Das Studium in Heidelberg bildet damit das Fundament für einen anschließenden Master und den Einstieg in das Lehramt.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Studiengang „Theologie/Religionspädagogik, katholische B.A. Bildung im Sekundarbereich (Bezug Lehramt Sekundarstufe I)“ an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zeichnet sich durch die gezielte Spezialisierung auf die Entwicklungs- und Lernbedürfnisse von Jugendlichen im Alter von zehn bis siebzehn Jahren aus und verbindet fachdidaktische Inhalte frühzeitig mit umfassenden Inklusions- und Diagnostikkompetenzen.
Über den Studiengang
Der sechssemestrige Bachelorstudiengang vermittelt eine fundierte wissenschaftliche und praktische Basis für Tätigkeiten im pädagogischen Bereich sowie für das anschließende Lehramtsstudium. Er bereitet Studierende darauf vor, Jugendliche an Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen bei der Erlangung einer soliden Allgemeinbildung zu unterstützen. Die Aufnahme des zulassungsfreien Studiums ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte gliedern sich in fachwissenschaftliche, fachdidaktische sowie verhaltens- und bildungswissenschaftliche Schwerpunkte:
- Fachwissenschaft und Fachdidaktik: Wissenschaftliche Erarbeitung und methodische Aufbereitung der gewählten Unterrichtsfächer (u. a. Katholische Theologie/Religionspädagogik).
- Diagnostik und Ressourcenförderung: Konzepte zur Unterstützung heterogener und inklusiver Lerngruppen.
- Interkulturalität: Bausteine zum geschulten Umgang mit kultureller und sprachlicher Vielfalt in der Schule.
- Querschnittskompetenzen: Grundlagen der Medienbildung und der nachhaltigen Entwicklung.
- Schulpraktische Studien: Absolvierung eines Orientierungspraktikums sowie eines Berufsfeldpraktikums.
Berufsperspektiven
Der Studiengang bildet die formale Grundlage für ein lehramtsbezogenes Master-Studium, das für den Schuldienst an Werkreal-, Haupt-, Realschulen und Gemeinschaftsschulen qualifiziert. Absolventinnen und Absolventen sichern sich damit die Basis für einen Berufsweg im öffentlichen Schuldienst mit der Option auf Verbeamtung. Zudem qualifiziert der Bachelorabschluss für Tätigkeiten in außerschulischen pädagogischen Berufsfeldern.
Besonderheiten
- Kein Numerus Clausus: Der Studiengang ist zulassungsfrei; vorausgesetzt werden die allgemeine Hochschulreife und der Nachweis über die Teilnahme an einem lehramtsbezogenen Orientierungstest.
- Starkes Praxisnetzwerk: Enge Begleitung während der Praxisphasen durch ein etabliertes Netzwerk an Ausbildungsschulen inklusive der Möglichkeit zu Auslandspraktika.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester