Überblick
An der Justus-Liebig-Universität Gießen ermöglicht der forschungsorientierte Masterstudiengang Geschichts- und Kulturwissenschaften mit dem Fach Kunstpädagogik eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Vermittlung von Kunst und visuellen Medien. Das Studium zeichnet sich durch seine flexible Kombinationsstruktur aus Haupt- und Nebenfach aus, die geistes- und kulturwissenschaftliche Perspektiven miteinander verbindet. Studierende qualifizieren sich zielgerichtet für vielfältige Berufsfelder in der außerschulischen Kulturarbeit, Bildungsvermittlung sowie künstlerischen Kommunikation.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Universität Gießen ist ein konsekutives, forschungsorientiertes Angebot mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern (120 CP). Studierende wählen eine individuelle Kombination aus einem Hauptfach (50 CP) und einem Nebenfach (40 CP), wobei das Fach Kunstpädagogik sowohl als Haupt- als auch als Nebenfach belegt werden kann. Das Studium vertieft historische, kritisch-hermeneutische und philologische Kompetenzen und bindet die Auseinandersetzung mit künstlerischer Vermittlung und Gestaltung direkt ein.
Studieninhalte & Module
Der Studienaufbau gliedert sich in folgende Kernbereiche:
- Hauptfach Kunstpädagogik (50 CP): Vertieftes Studium der künstlerischen Vermittlung, Gestaltung sowie der theoretischen und praktischen Fachinhalte.
- Nebenfach (40 CP): Ergänzendes Studium aus einem breiten Fachangebot (z. B. Kunstgeschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaft, Soziologie, Geschichte oder verschiedenen Philologien).
- Master-Thesis (30 CP): Abschließende Forschungsarbeit, die im gewählten Hauptfach angefertigt wird.
- Sprach- und Vermittlungskompetenzen: Ausbau von rhetorisch-argumentativen Fähigkeiten und historisch-kritischen Analysemethoden.
Berufsperspektiven
Durch die fundierte Ausbildung im Bereich der künstlerischen Vermittlung und Gestaltung qualifizieren sich die Studierenden für Fach- und Führungskontexte in Kultureinrichtungen, Museen oder ausserschulischen Bildungsträgern. Das forschungsorientierte Profil bereitet zudem auf eine wissenschaftliche Weiterqualifikation im akademischen Raum vor. Die breite Kombination aus kulturwissenschaftlichen Fächern eröffnet darüber hinaus Berufsfelder in Medien, Verlagen und der Kulturarbeit.
Besonderheiten
- Hohe Flexibilität: Kunstpädagogik ist frei mit zahlreichen historischen, philologischen und sozialwissenschaftlichen Fächern anderer Fachbereiche kombinierbar.
- Zulassung: Der Studiengang weist keinen Numerus Clausus (NC) auf, setzt jedoch einen einschlägigen Bachelorabschluss sowie fachspezifische Eignungsprüfungen oder Sprachnachweise voraus.
- Studienbeginn: Die Aufnahme des Studiums ist jeweils zum Wintersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester