Überblick
Der viersemestrige Masterstudiengang „Soziale Arbeit: Kritisch-reflexive und forschende Zugänge“ an der Hochschule Darmstadt vertieft wissenschaftliche und praktische Kompetenzen für anspruchsvolle Handlungsfelder. Im Zentrum des Studiums am Standort Darmstadt steht die intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie berufsbezogenen Spannungsfeldern. Das Studium qualifiziert gezielt für leitende, konzeptionelle und forschungsorientierte Aufgaben im Sozialwesen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete der Sozialwissenschaften und der Praxis der Sozialen Arbeit bietet der viersemestrige Masterstudiengang „Soziale Arbeit: Kritisch-reflexive und forschende Zugänge“ an der Hochschule Darmstadt eine systematische theoretische und forschende Vertiefung. Der Fokus liegt auf der wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen, professionellen Dilemmata und den typischen Spannungsfeldern des Berufsfeldes. Das Studium setzt einen ersten Hochschulabschluss in der Sozialen Arbeit oder einem verwandten Fach sowie mindestens sechswöchige Praxiszeiten voraus.
Studieninhalte & Module
Der Aufbau des Studiengangs verbindet Theoriebildung, empirische Methoden und eigenständige Praxisforschung:
- Theorie und Reflexion: Themenschwerpunkte zu Verstehen und Handeln, subjekt- und gesellschaftstheoretischen Zugängen sowie Leitung und Gestaltung.
- Sozialforschung: Vermittlung und Anwendung von Erhebungs- und Auswertungsmethoden.
- Praxisforschung: Durchführung begleiteter Lehrforschungsprojekte in Praxisfeldern der Sozialen Arbeit.
- Master-Modul: Erstellung der Masterarbeit inklusive eines Begleitseminars.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für leitende, koordinierende und konzeptionelle Aufgaben bei Trägern der Sozialen Arbeit, Behörden, Ministerien, Verwaltungen und Verbänden. Zudem stehen ihnen wissenschaftliche Tätigkeitsfelder in Forschungseinrichtungen offen. Nach dem Masterabschluss besteht darüber hinaus die Möglichkeit zur Promotion, unter anderem über die Graduiertenschule der Hochschule.
Besonderheiten
- Mehrsemestrige Lehrforschungsprojekte: Ermöglichen die intensive Bearbeitung selbstgewählter Fragestellungen direkt in den Praxisfeldern der Sozialen Arbeit.
- Ergänzende Lehrformate: Klassische Vorlesungen, Seminare und Übungen werden gezielt durch spezielle Reflexionsformate erweitert.
- Bonussystem bei der Zulassung: Bei einer Abschlussnote zwischen 2,1 und 2,9 kann die Note durch Nachweise wie ein Anerkennungsjahr, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ehrenamtliche Tätigkeiten aufgewertet werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor- oder Diplomabschluss in dem Gebiet der Sozialen Arbeit, nachgewiesen durch eine Gesamtnote von 2,0 oder besser. Ein anderer sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss mit vergleichbarer Gesamtnote kann nach Prüfung als Zugangsvoraussetzung anerkannt werden. BewerberInnen mit einer Note zwischen 2,1 und 2,9 können nach einer Einzelfallprüfung zugelassen werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester