Überblick
Die TU Bergakademie Freiberg bietet mit dem Diplomstudiengang Chemie ein in Deutschland einzigartiges, stark forschungsorientiertes Studium im sächsischen Freiberg an. Studierende verknüpfen klassische Teilgebiete wie Anorganik, Organik und Physikalische Chemie intensiv mit innovativen Forschungsfeldern. Durch kleine Studiengruppen und eine individuelle Betreuung bereitet die Hochschule optimal auf eine Karriere in Wissenschaft und Industrie vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle verschiedener chemischer Teilgebiete bietet der deutschlandweit einzigartige Diplomstudiengang Chemie an der TU Bergakademie Freiberg eine besonders breite und forschungsorientierte Ausbildung. Das grundständige Studium umfasst eine Regelstudienzeit von 10 Semestern und führt zum akademischen Grad Diplom-Chemiker/in (Dipl.-Chem.). Das Konzept zeichnet sich durch kleine Studiengruppen, eine individuelle Betreuung und die schrittweise Hinführung zu eigenständigen Forschungsarbeiten aus.
Studieninhalte & Module
In den ersten vier Semestern erwerben die Studierenden mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen sowie Fachwissen in den Kernbereichen der Chemie. Ab dem fünften Semester folgen individuelle Vertiefungen, eine Studienarbeit im sechsten Semester sowie die sechsmonatige Diplomarbeit im zehnten Semester.
- Grundlagenmodule: Anorganische, Organische, Physikalische, Analytische und Technische Chemie sowie Physik, Mathematik und Fachsprache Englisch
- Exklusive Spezialisierungsmodule: Umwelt- und Rohstoffchemie, Halbleiterchemie, Siliciumchemie sowie Salz-, Mineral- und Baustoffchemie
- Aktuelle Wahlpflichtmodule: Energiewandlung und Speicherung sowie Organische Supramolekulare Chemie und Medizinische Chemie
- Ausweisbare Studienschwerpunkte: Anorganisch-organische Synthese, Physikalisch-analytische Methoden, Technisch-industrielle Anwendungen oder Umweltchemie und Biotechnologie
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der chemischen Industrie, etwa in der Forschung, Produktionsentwicklung, Verfahrenstechnik und Analytik. Weitere Arbeitsfelder finden sich in Unternehmen der Pharma-, Automobil-, Elektronik-, Baustoff- und Energiebranche sowie an Universitäten, Fraunhofer-Instituten und Helmholtz-Zentren. Zudem stehen Tätigkeiten im öffentlichen Dienst, bei Behörden und Patentämtern oder eine freiberufliche Beschäftigung offen.
Besonderheiten
- Hoher Praxisanteil: Der Anteil an Laborpraktika beträgt rund 50 Prozent, ohne Wartezeiten für Grundpraktika.
- Einzigartiges Lehrangebot: Spezialmodule wie Siliciumchemie oder Halbleiterchemie werden an keiner anderen sächsischen Universität angeboten.
- Ausgezeichnete Qualität: Der Studiengang erzielt beste Ergebnisse im CHE-Hochschulranking.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester