Überblick
Der Masterstudiengang „Theorie des Sozialen“ an der Universität Duisburg-Essen verbindet die Disziplinen Philosophie und Soziologie zu einer umfassenden Analyse moderner gesellschaftlicher Zusammenhänge. Studierende am Standort Essen erlangen tiefe Einblicke in menschliche Interaktionsformen, von zwischenmenschlichen Beziehungen bis hin zu globalen Institutionen. Durch diesen integrativen Ansatz erwerben Absolventinnen und Absolventen fundierte analytische Fähigkeiten zur Beurteilung komplexer sozialer Phänomene.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Theorie des Sozialen (M.A.) an der Universität Duisburg-Essen verbindet Philosophie und Soziologie, um aktuelle gesellschaftliche Schlüsselthemen von interpersonellen bis hin zu globalen Dimensionen zu untersuchen. Studierende analysieren soziale Phänomene wie Empathie, soziale Normen, Institutionen und transnationale Akteure sowohl unter strukturell-explanativen als auch unter normativen Gesichtspunkten. Das Studium kann im Vollzeitstudium in 4 Semestern oder im Teilzeitstudium in 7 Semestern absolviert werden und ist zulassungsfrei.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum führt integrative Blicke auf das Soziale zusammen und bietet Grundmodule zum Nachholen fachfremder Inhalte sowie vertiefende Kern- und Ergänzungsmodule:
- Grundmodul Theoretische Philosophie: Bewusstsein, Intentionalität, Rationalität, geteilte Intentionalität und Philosophie der Person.
- Grundmodul Praktische Philosophie: Politische, Sozial- und Rechtsphilosophie sowie normative Ethik (Tugendethik, Kontraktualismus, Utilitarismus, Kantianismus).
- Grundmodul Soziologie: Klassische und aktuelle soziologische Theorien, Handlungsverstehen und Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen.
- Kernmodul S1 (Wissenschaftstheorie): Wissenschaftstheoretische Voraussetzungen soziologischer Forschung und Methodologie der Kritik.
- Kernmodul P1 (Strukturen des Sozialen): Intersubjektivität, Empathie, gemeinsame Einstellungen und Sozialontologie.
- Kernmodul S2 (Globalität): Transnationale Soziologie, Globalisierungsforschung, Migration und grenzüberschreitende Märkte.
- Kernmodul P2 (Normative Dimensionen des Sozialen): Soziale Emotionen, Normativität sozialer Institutionen und ethische Herausforderungen technischer Veränderungen.
- Interdisziplinäres Modul: Verbindung von Philosophie und Soziologie mit Ergänzungen aus Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Sozioökonomie und Politikwissenschaft.
- MA-Arbeit-Orientierungsmodul: Begleitete eigenständige Vorbereitung der Masterarbeit im dritten Semester.
Berufsperspektiven
In der Praxis verstehen und beurteilen Absolventinnen und Absolventen komplexe soziale Phänomene der heutigen Zeit und wenden dabei grundlegende analytische und normative Kompetenzen an. Der Abschluss qualifiziert für berufliche Tätigkeiten in der Wissenschaft, der Politik und Politikberatung sowie in den Medien. Weitere Arbeitsfelder liegen bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und in der politischen Bildung.
Besonderheiten
Der Studiengang bietet zwei Einstiegsschwerpunkte für Studierende mit einem Bachelor in Philosophie oder Soziologie, um zentrale Inhalte des jeweils anderen Fachs im ersten Semester nachzuholen. Das fächerübergreifende Interdisziplinäre Modul fungiert als Scharnier des Studiums und wird durch Lehrangebote aus der Psychologie, den Kommunikationswissenschaften, der Sozioökonomie und den Politikwissenschaften ergänzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer ausführlichen Studiengangsbeschreibung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester