Überblick
Der Bachelorstudiengang Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement an der Fachhochschule Erfurt vermittelt umfassendes Wissen über die nachhaltige Bewirtschaftung und den Schutz komplexer Waldökosysteme. Studierende lernen am Standort Erfurt, wie moderne Technologien, ökonomisches Handeln und Naturschutzaspekte zielgerichtet miteinander verknüpft werden. Die Ausbildung bereitet praxisnah auf vielseitige Aufgaben im Waldmanagement, in der Umweltberatung sowie im Biodiversitätsschutz vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von nachhaltiger Forstwirtschaft, Ökologie und digitaler Technik vermittelt der Bachelorstudiengang „Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement“ an der Fachhochschule Erfurt umfassende Kenntnisse über die Zusammenhänge in Waldökosystemen. Im Mittelpunkt stehen die Planung, Pflege und verantwortungsvolle Nutzung von Waldressourcen sowie die Förderung der biologischen Vielfalt und die Schaffung wertvoller Erholungsräume. Der Studiengang kombiniert forstliches Grundlagenwissen mit moderner digitaler Praxis und bereitet auf die Beratung von Waldbesitzenden sowie das Management von Ökosystemen vor.
Studieninhalte & Module
Das sieben Semestrig umfassende Vollzeitstudium vermittelt schrittweise theoretische Grundlagen und wendet diese in intensiven Praxisphasen an:
- 1. und 2. Semester (Grundlagen): Vermittlung forstlichen Basiswissens, unter anderem in Botanik, Bodenkunde und Holzmesskunde.
- 3. bis 5. Semester (Vertiefung): Spezifische Fachinhalte wie Waldbau, Wildtiermanagement und Jagd, Naturschutz sowie Forsteinrichtung.
- 6. Semester (Praxisprojekte): Reine Projektarbeit in Kleingruppen direkt im Wald ohne Hörsaalveranstaltungen.
- 7. Semester (Praxis & Abschluss): Praktikum in einem frei gewählten Forstbetrieb oder einer fachverwandten Ausbildungsstätte sowie Erstellung der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen verbinden in ihrem Berufsalltag Tätigkeiten in der Natur und im Büro, etwa bei der Leitung staatlicher, kommunaler oder privater Forstreviere. Darüber hinaus eröffnen sich Karrieremöglichkeiten in leitenden Funktionen bei Holzverarbeitungs- und Forstunternehmen sowie als Sachbearbeitung im Naturschutz oder Wildtiermanagement. Auch die Leitung von wald- und umweltpädagogischen Fortbildungsstätten gehört zu den möglichen Tätigkeitsfeldern.
Besonderheiten
- Zulassung und Auswahlverfahren: Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt (NC). Es findet ein erweitertes Auswahlverfahren statt, bei dem einschlägige Berufsausbildungen positiv angerechnet werden; zudem ist ein mindestens achtwöchiges Vorpraktikum nachzuweisen.
- Studiengangsvariante: Neben dem regulären Studium wird auch eine praxisintegrierende DUAL-Variante angeboten.
- Studium ohne Abitur: Der Zugang ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur über ein zweisemestriges „Probe-Studium“ möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Vorpraktikum von 8 Wochen Dauer in einem Forstwirtschaftsbetrieb Ausbildungsvertrag ist im dualen Studium nachzuweisen
Der Studiengang nimmt am Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) teil.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester