Überblick
Der teilzeitbasierte Bachelorstudiengang Medizinpädagogik richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, die eine qualifizierte Lehrtätigkeit anstreben. Im Studium werden pädagogische, medizinische und managementbezogene Kompetenzen für die praxisnahe Ausbildung von Nachwuchskräften vermittelt. Durch die Kombination aus Präsenzblöcken und virtuellem Lernen lässt sich das Studium optimal mit der Berufstätigkeit vereinbaren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Gesundheit, Pädagogik und Management verbindet der Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik (B.A.) fachwissenschaftliches Wissen aus den Gesundheitsberufen mit erziehungswissenschaftlichen und didaktischen Kompetenzen. Studierende lernen berufsgruppenübergreifend, um zukünftige Fachkräfte im Gesundheitswesen qualifiziert auszubilden und Lernprozesse professionell zu gestalten. Das Angebot richtet sich an ausgebildete Fachkräfte aus der Pflege, Therapie und weiteren Gesundheitsberufen, die Führungs- oder Unterrichtsaufgaben übernehmen möchten.
Studieninhalte & Module
Strukturell gliedert sich die Qualifikation in fünf Kompetenzfelder mit insgesamt 24 Modulen:
- Bildungswissenschaften: Pädagogische und didaktische Grundlagen mit Fokus auf Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Entwicklung von Unterrichtskonzepten sowie Gestaltung von Lernprozessen.
- Berufliche Fachrichtung: Medizinische Fächer, Anatomie, Physiologie, Naturwissenschaften, Medizinmanagement, medizinische Psychologie, Ethik, Statistik und Qualitätssicherung.
- Sozialwissenschaften: Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Aspekte für den Unterricht in Wirtschafts-, Rechtskunde- und Politikthemen.
- Wahlpflichtbereich: Fachliche Spezialisierung wahlweise im Bereich Pflegewissenschaften oder Gesundheitswissenschaften.
- Praxis & Abschluss: Allgemeine schulpraktische Studien zur praktischen Vertiefung sowie die Erstellung der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für die praxisnahe Lehre und praktische Anleitung sowie für organisatorische Aufgaben im Bildungswesen des Gesundheitssektors. Der Bachelorabschluss ermöglicht den direkten Einstieg in den Praxisunterricht an Schulen des Gesundheitswesens und bildet die Basis für weiterführende Studiengänge wie den Master of Education, welcher zum Referendariat an öffentlichen beruflichen Schulen berechtigt.
Typische Einsatzgebiete:
- Schulen und Ausbildungsbetriebe des Gesundheitswesens
- Praxisanleitung und Unterricht im praktischen Bereich
- Vereine, Krankenkassen sowie Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
- Management von interprofessionellen Teams und Entwickeln von Bildungsangeboten
Besonderheiten
- Akkreditierung: Der Studiengang an der HMU Erfurt ist staatlich anerkannt und akkreditiert.
- Studienformat: Zulassungsfreies (NC-freies) Teilzeitstudium über 7 Semester, organisiert in Blockwochenenden.
- Interprofessionelles Lernen: Gemeinsame Lehrveranstaltungen mit Studierenden unterschiedlicher Gesundheitsfachberufe zur Förderung der multiprofessionellen Zusammenarbeit.
- Praxisintegriert: Verankerung allgemeiner schulpraktischer Studien im Curriculum zur unmittelbaren Erprobung und Reflexion der vermittelten Didaktik.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Das Studium ist NC-frei - das Thüringer Hochschulgesetz formuliert in der Hochschulzugangsberechtigung die folgenden Qualifikationen, die zur Zugangsberechtigung führen: - die allgemeine Hochschulreife, - die fachgebundene Hochschulreife, - die (auch fachgebundene) Fachhochschulreife, - der berufsqualifizierende Hochschulabschluss, - die Meisterprüfung und vergleichbare Weiterbildungen, - der Fachschulabschluss oder - abgeschlossene Berufsausbildung in einem Fachberuf des Gesundheits- und Sozialwesens oder vergleichbarer Abschluss
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester