Überblick
Der Masterstudiengang Performative Practices / Live Art Forms an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg begreift Performancekunst als eine disziplinenübergreifende künstlerische Praxis. Im mittelfränkischen Nürnberg erforschen die Studierenden zeitgenössische Handlungsfelder im öffentlichen wie auch im digitalen Raum. Das Studium stellt künstlerische Forschung, Experimentierfreude und die Arbeit mit dem menschlichen Körper in den Mittelpunkt.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als innovatives Profil versteht der Masterstudiengang „Live Art Forms / Performative Practices“ an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Performance Art nicht als Disziplin zwischen bildender und darstellender Kunst, sondern als sogenannte „Undisziplin“ – eine Vielfalt performativer und ästhetischer Praktiken. Das Studium verortet diese Handlungsformen im öffentlichen Raum, auf digitalen Plattformen sowie in vernetzten Infrastrukturen, verwurzelt im sozialen und physischen Körper. Im Geist künstlerischer Forschung befähigt das Programm die Studierenden zur Entwicklung komplexer individueller, kollaborativer oder kollektiver Arbeiten.
Studieninhalte & Module
Die inhaltliche Ausrichtung des weiterführenden Studiengangs basiert auf folgenden Kernschwerpunkten:
- Techne, Soma und Geos: Verknüpfung von technologischen Prozessen, körperlicher Wahrnehmung und räumlich-geografischen Kontexten.
- Performative & Ästhetische Praktiken: Erforschung vielschichtiger Handlungsformen jenseits klassischer Disziplingrenzen.
- Räumliche Verortung: Erarbeitung von Projekten im öffentlichen Raum sowie auf digitalen Plattformen und Infrastrukturen.
- Körper & Gesellschaft: Künstlerische Auseinandersetzung mit dem physischen und sozialen Körper als Ausgangspunkt performativer Arbeiten.
- Künstlerische Forschung: Experimentelle Entwicklung eigenständiger sowie kollektiver Kunst- und Rechercheformate.
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet auf eine eigenständige oder kollektive künstlerische Praxis an den Schnittstellen von bildender Kunst, Performance und digitalen Medien vor. Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Tätigkeiten im Bereich der künstlerischen Forschung sowie für die Konzeption und Umsetzung performativer Projekte in öffentlichen, digitalen und institutionellen Räumen. Die Ausbildung stärkt die Handlungsfähigkeit im Umgang mit komplexen gesellschaftlichen Konstellationen und unterschiedlichen Identitäten.
Besonderheiten
Ein zentrales Anliegen des Studiengangs ist das Aufgreifen und Pflegen einer Vielzahl von Weltanschauungen und Identitäten im aktuellen gesellschaftspolitischen Umfeld. Der Master wird an der ältesten Kunsthochschule im deutschsprachigen Raum angeboten, die neben einer renommierten Architektur ein breites Angebot an Werkstätten, Ausstellungsflächen und Mappenberatungen bereitstellt.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester