Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Materials Science and Simulation an der Universität Bochum verbindet moderne experimentelle Analyseverfahren mit computergestützten Simulationsmethoden für Werkstoffe. Studierende erforschen Zusammenhänge zwischen atomaren Strukturen und makroskopischen Eigenschaften in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld. Das Studium am Standort Bochum bereitet gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in der akademischen Forschung und der industriellen Entwicklung vor.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Materials Science and Simulation“ arbeiten nach ihrem Abschluss häufig in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie sowie an akademischen Forschungsinstituten.
Über den Studiengang
Der englischsprachige Masterstudiengang „Materials Science and Simulation“ an der Ruhr-Universität Bochum umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und startet jeweils zum Wintersemester. Der Studiengang befasst sich intensiv mit der Frage, wie sich Veränderungen auf atomarer Ebene auf die Makrostruktur und die physikalischen sowie mechanischen Eigenschaften von Werkstoffen auswirken. Das Angebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen mit einem Hintergrund in Fächern wie Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau, Physik, Chemie, Informatik oder Mathematik.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte umfassen unter anderem folgende vertiefende Kernbereiche:
- Skalenüberbrückende Modellierung von Werkstoffen
- Physikalische und mechanische Werkstoffeigenschaften
- Mikrostruktur-Eigenschafts-Beziehungen
- Numerische Modellierung
- Verarbeitung und Charakterisierung von Werkstoffen
- Leichte Elemente in metallischen Legierungen
- Werkstoffe für Luft- und Raumfahrtanwendungen
Berufsperspektiven
Durch die fundierte Ausbildung in der Modellierung und Charakterisierung von Werkstoffen qualifizieren sich Studierende für anspruchsvolle Aufgaben in der Praxis. Sie finden Beschäftigung in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verschiedener Industriezweige, beispielsweise in der Luft- und Raumfahrttechnik. Darüber hinaus bietet der Abschluss hervorragende Voraussetzungen für eine Weiterarbeit im akademischen Umfeld an nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch die Kombination von skalenüberbrückenden Simulationstechniken mit modernen experimentellen Analyseverfahren aus. Das Studium findet in einem internationalen, interdisziplinären und interkulturellen Umfeld statt und setzt auf projektbezogenes Teamwork. Über Kooperationen des Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation (ICAMS) ist ein freiwilliger Auslandsaufenthalt an Partneruniversitäten unter anderem in den USA, Großbritannien, Frankreich oder China möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Im In- oder Ausland erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium (B.Sc.) oder eine entsprechende Studienleistung in einem der natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fächer: Materialwissenschaften und Werkstofftechnik, Maschinenbau, Physik, Chemie, Bauingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Nanotechnologie oder in einem artverwandten Studiengang, sofern Gleichwertigkeit festgestellt wird. - Abschlussnote von mind. 2,0 (deutsches System) oder "B" (European Credit Transfer System, ECTS) - mind. 30 ECTS mit jeweils mind. 6 ECTS in den Fächern: Materialwissenschaften, Festkörperphysik und physikalische Chemie oder in vergleichbaren Fächern. - mind. 20 ECTS in den Fächern Mathematik, numerische Mathematik, höhere Programmiersprachen oder vergleichbar - Kenntnisse der englischen Sprache, nachgewiesen durch Erzielung von mindestens 75% der maximalen Punktzahl bei TOEFL oder in vergleichbaren Tests.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester