Überblick
Der Bachelorstudiengang Angewandte Materialwissenschaften an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum vermittelt interdisziplinäre Kenntnisse an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Physik und Chemie. Die Studierenden befassen sich intensiv mit der Entwicklung, Analyse und Optimierung moderner Werkstoffe für zukunftsweisende Industriezweige. Ein flexibles Studienmodell garantiert maximale Anpassungsfähigkeit durch Vollzeit-, Teilzeit- oder praxisbegleitende Optionen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lassen sich Werkstoffe für Fahrzeuge, den Schienenverkehr oder die Energiewirtschaft so optimieren, dass sie widerstandsfähiger, leichter und nachhaltiger werden? Der grundständige Bachelorstudiengang Angewandte Materialwissenschaften an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum verbindet ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit Chemie und Physik, um Fachkräfte für die gezielte Entwicklung und Anwendung moderner Materialien auszubilden. Neben einer Vollzeitvariante lässt sich das Angebot flexibel in Teilzeit oder praxisbegleitend im Verbund mit einem Unternehmen absolvieren – jeweils organisiert in einer garantierten 4-Tage-Woche.
Studieninhalte & Module
- Einstiegsmodul Ingenieurwissenschaften: Orientierung und Vermittlung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen zu Beginn der Ausbildung
- Werkstoffwissenschaft & -verarbeitung: Fokussierung auf Metalle, Materialentwicklung, werkstoffgerechte Konstruktion und Schadensbeurteilung
- Interdisziplinäre Naturwissenschaften: Verknüpfung technischer Disziplinen mit Chemie und Physik
- Zukunftstechnologien & Nachhaltigkeit: Einblicke in Künstliche Intelligenz (KI) und Blue Engineering für den Einsatz im Umwelt-, Klima- und Energieschutz
- Praxisprojekte & Laborarbeit: Fundierte praktische Anwendung des Wissens in hochschuleigenen Laboren
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für ingenieurwissenschaftliche Aufgaben in der Materialentwicklung, der Werkstoffauswahl sowie der Fertigung und Schadensanalyse. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in nahezu allen Industriebranchen, bei Prüforganisationen sowie im öffentlichen Dienst.
Typische Tätigkeitsfelder sind:
- Entwicklung und Optimierung neuer Materialien
- Laborleitung und Werkstoffanalytik
- Materialauswahl in Konstruktion, Produktion und Anlagenbetrieb
- Untersuchung und Beurteilung technischer Schadensfälle
Besonderheiten
- Flexible Studienzeitmodelle: Angebot in Vollzeit (6 Semester), Teilzeit (9 Semester) oder praxisbegleitend (8 Semester) bei einer zugesicherten 4-Tage-Woche.
- Praxis- und Industriebezug: Lehrinhalte wurden in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen wie ThyssenKrupp Steel und Deutsche Edelstahlwerke konzipiert; ein mindestens sechswöchiges Industriepraktikum wird als Vorpraktikum empfohlen.
- Zulassung und Kosten: Kein Numerus Clausus (NC) und keine Studiengebühren (es fällt lediglich der Semesterbeitrag inkl. Deutschland-Ticket an).
- Akkreditierungsstatus: Weiterentwickelter Studiengang mit vorliegender positiver Begutachtung durch die Akkreditierungsagentur ASIIN; genehmigter Start ab dem Wintersemester 2026/27.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
6 Wochen Vorpraktikum bis zum Beginn des 4. Semesters
https://www.thga.de/studienangebot/bachelor/maschinenbau/vorpraktikum-maschinenbau-und-angewandte-materialwissenschaften
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester