Überblick
Der Masterstudiengang Verfahrenstechnik an der Berliner Hochschule für Technik in Berlin vertieft ingenieurwissenschaftliches Fachwissen mit einem klaren Schwerpunkt auf der Transformation der Energie- und Rohstoffwirtschaft. Studierende erlernen den gezielten Einsatz moderner Simulationswerkzeuge zur Auslegung und Optimierung verfahrenstechnischer Prozesse. Das praxisorientierte Studium bereitet gezielt auf leitende Aufgaben bei der nachhaltigen Gestaltung industrieller Abläufe vor.
Studieninhalte
Master-Absolventinnen und -Absolventen der Verfahrenstechnik qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben und Führungspositionen bei der Auslegung und Optimierung industrieller Prozesse, insbesondere beim Umbau der Energie- und Rohstoffbasis sowie im Umwelt- und Klimaschutz.
Über den Studiengang
Der dreisemestrige Masterstudiengang „Verfahrenstechnik“ (M.Eng.) an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) vertieft die natur- und ingenieurwissenschaftliche Ausbildung aus einem einschlägigen Bachelor- oder Diplomabschluss. Das Studium kombiniert theoretische Vertiefungen mit moderner numerischer Prozesssimulation und praktischer Projektarbeit in modern ausgestatteten Laboren. Der deutschsprachige Studiengang schließt mit 90 Leistungspunkten (Credits) ab und weist keine Zulassungsbeschränkung auf.
Studieninhalte & Module
Die Lehrveranstaltungen werden in kleinen Gruppen nach seminaristischem Prinzip durchgeführt. Zu den zentralen Studieninhalten gehören:
- Vertiefung der klassischen Verfahrenstechnik
- Finite-Elemente-Methoden (FEM) für Aufgaben der Strukturmechanik und Multiphysik
- Strömungssimulation mittels CFD (Computergestützte Fluid Dynamik) und PFC (Particle Flow Code)
- Simulation verfahrenstechnischer Apparate und Schaltungen
- Projektarbeit im Verfahrenstechnik-Labor sowie im Life Science Engineering Labor
- Masterabschlussarbeit im 3. Semester auf Basis einer praxisrelevanten Problemstellung
Berufsperspektiven
Durch die enge Verknüpfung von moderner Softwareanwendung und praxisnaher Laborarbeit verbessern Absolvent*innen ihre Berufschancen für leitende Funktionen in Industrie und Forschung deutlich. Sie sind darauf vorbereitet, verfahrenstechnische Herausforderungen eigenständig zu bewältigen und einen Beitrag zum Erreichen von Umwelt- und Klimazielen zu leisten.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei (Kein NC): Für den Studiengang besteht derzeit keine Zulassungsbeschränkung.
- Ausgleich von Creditpoints: Bewerber*innen mit weniger als 210 ECTS (mindestens 180 ECTS) können fehlende Leistungspunkte über zusätzliche Module bis zur Abschlussarbeit nachholen.
- Forschungsbezug: Einbindung der Studierenden in Forschungsprojekte, etwa im Zentrum für Simulation komplexer Systeme (z. B. Bionik/Strömungsmaschinen) oder zur Schadstoffreduktion im Labor für Thermische Verfahrenstechnik.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bachelorabschluss vor Studienbeginn
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester