Überblick
Der Studiengang Green Engineering – Verfahrenstechnik an der Berliner Hochschule für Technik in Berlin verbindet klassische Ingenieurwissenschaften mit nachhaltigen Technologien. Studierende lernen, wie Prozesse auf Basis nicht-fossiler Rohstoffe gestaltet, erneuerbare Energien effizient genutzt und umweltschonende Industrieanlagen betrieben werden. Die Ausbildung verknüpft fundierte naturwissenschaftliche Grundlagen direkt mit praxisnahen Anwendungsfeldern.
Studieninhalte
Als Verfahrensingenieur*in gestalten Sie zukunftsfähige technische Prozesse – von der Entwicklung erneuerbarer Energien über die Abwasserreinigung bis hin zur nachhaltigen Produktion in der Lebensmittel-, Pharma- oder Halbleiterindustrie.
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang „Green Engineering – Verfahrenstechnik“ am Fachbereich VIII der Berliner Hochschule für Technik (BHT) vermittelt in einer Regelstudienzeit von sieben Semesters (210 ECTS) die Entwicklung und Optimierung stoffwandelnder Verfahren. Studierende lernen, Prozesse auf nicht-fossiler Rohstoffbasis zu entwickeln, erneuerbare Energien zu nutzen und Anlagen energieeffizient sowie umweltverträglich zu betreiben. Das NC-freie Studium wird auf Deutsch unterrichtet und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Studium kombiniert naturwissenschaftlich-technische Grundlagen mit verfahrenstechnischem Kernwissen und Methoden zur Bewertung der Zukunftsverträglichkeit:
- Grundlagen der thermischen, mechanischen, chemischen und biologischen Verfahrenstechnik
- Nachhaltigkeit, Wertstoffnutzung und Energieeffizienz
- Mess- und Regelungstechnik sowie Simulationswerkzeuge
- Transportprozesse und Technikfolgenabschätzung
- Projektmanagement, Teamarbeit und Präsentationstechniken
- Wahlpflichtmodule zur individuellen Schwerpunktsetzung
- Studium Generale (fächerübergreifende Veranstaltungen, u. a. Sprachen)
- Praxisphase und Bachelorarbeit im 7. Semester
Berufsperspektiven
Absolvent*innen verbinden Fachwissen mit gesellschaftlicher Verantwortung und finden Beschäftigung in Unternehmen unterschiedlicher Größe, in Forschungseinrichtungen sowie in Behörden. Die Einsatzfelder erstrecken sich von der Energiewandlung (z. B. Biogasgewinnung, Brennstoffzellen) und Energiespeicherung über die Rohstoffgewinnung bis hin zur Abfall- und Abwasserbeseitigung. Zudem berechtigt der Bachelorabschluss zu einem weiterführenden Masterstudium der Verfahrenstechnik oder verwandter Studiengänge.
Besonderheiten
- Hohe Praxisnähe: Das Studium zeichnet sich durch interaktive Übungen in Kleingruppen, Arbeiten in Versuchsanlagen sowie im Computerlabor aus.
- Starke Vernetzung: Die Lehrenden bringen Erfahrung aus Industrie und Forschung ein und pflegen enge Kontakte zu Unternehmen.
- Integrierte Praxisphase: Das siebte Semester findet in der Regel außerhalb der Hochschule statt, was den direkten Einstieg in die Berufswelt oder Kontakte für die Abschlussarbeit erleichtert.
- Zulassungsfrei: Der Studiengang hat keinen Numerus Clausus (NC).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester