Überblick
Der Masterstudiengang Medizintechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena verbindet ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen mit modernen medizinischen Anwendungen. Am High-Tech-Standort Jena bereitet das Studium gezielt auf anspruchsvolle Fach- und Forschungsaufgaben in der Medizintechnikbranche vor. Neben aktuellen Zukunftsfeldern wie Künstlicher Intelligenz zeichnet sich der Studiengang durch eine intensive, dreisemestrige Praxisprojektphase aus.
Studieninhalte
Wie lassen sich zukunftsweisende Technologien wie Künstliche Intelligenz, Robotik und Biophotonik entwickeln und gezielt an der Schnittstelle von Technik und Medizin einsetzen?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Medizintechnik (M.Sc.) an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena bietet eine wissenschaftlich orientierte Ausbildung an den Schnittstellen von Technik, Medizin, Forschung und Praxis. Das viersemestrige, deutschsprachige Studium vertieft Fachkenntnisse und bereitet systematisch auf die Entwicklung sowie den Einsatz innovativer Medizintechnik vor. Die Aufnahme setzt einen Bachelor- oder Diplomabschluss in Medizintechnik oder einem vergleichbaren Fachgebiet voraus und erfolgt im Wintersemester über ein Eignungsverfahren.
Studieninhalte & Module
Die ersten drei Semester beinhalten eine vertiefende wissenschaftliche Ausbildung sowie flexible Projektarbeiten. Das vierte Semester ist vollständig der Masterarbeit gewidmet, die meist in Kooperation mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen durchgeführt wird. Kernmodule sind unter anderem:
- Medizinische Gerätetechnik & Medizinproduktentwicklung (I & II)
- KI in der Medizin & Robotik in der Medizin
- Biophotonik, Medizinische Bildgebung & Medizinische Bildverarbeitung
- Biosignalverarbeitung, Embedded Digital Systems & Scientific Computing
- Klinische Praxis & Projektarbeiten (I–III)
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen bei der Entwicklung, Herstellung und Zertifizierung modernster medizinischer Systeme sowie in der Softwareentwicklung. Darüber hinaus eröffnen sich Tätigkeitsfelder im Projekt- und Qualitätsmanagement, in der anwendungsnahen Forschung, im höheren Dienst sowie weltweite Karrierechancen. Besonders leistungsfähige Absolventinnen und Absolventen haben zudem die Möglichkeit zur Promotion.
Besonderheiten
- Dreisemestrige Projektphase: Eigene Projekte werden über drei Semester in Kooperation mit Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen bearbeitet.
- Praxistage im klinischen Umfeld: Lehrveranstaltungen beinhalten Praxistage an Institutionen wie dem Universitätsklinikum für direkte Einblicke in den Berufsalltag.
- Fokus auf State-of-the-Art-Technologien: Vermittlung von Zukunftsthemen wie Medizinrobotik, Biophotonik und KI.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bachelor- oder Diplomabschluss, insbesondere in den Gebieten Medizintechnik bzw. Biomedizintechnik. Außerdem gehört zur erfolgreichen Zulassung ein positives Ergebnis beim internen Auswahlverfahren, in dem folgende Merkmale berücksichtigt werden:
- Die Gesamtnote des Bachelor- bzw. Diplomabschlusses - Publikationen, Poster oder wissenschaftliche Vorträge - Substanz und Überzeugungskraft des Motivationsschreibens - Berufsausbildung und Berufserfahrung auf biomedizintechnischem Gebiet - Fachspezifische Zusatzqualifikationen auf biomedizintechnischem Gebiet - Empfehlungen der akademischen Gutachter
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester