Überblick
Der Masterstudiengang Meteorologie an der Leibniz Universität Hannover vermittelt vertieftes Wissen in der Erforschung, Analyse und numerischen Modellierung von Wetter- und Klimaprozessen. Die Studierenden werden gezielt sowohl auf eine wissenschaftliche Laufbahn als auch auf anwendungsorientierte Tätigkeiten in Bereichen wie der Energiewirtschaft, dem Umwelt- und Klimaschutz oder bei Wetterdiensten vorbereitet. Das viersemestrige Studium im niedersächsischen Hannover verbindet dabei theoretische Grundlagen mit praxis- und forschungsnahen Inhalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
In der Praxis simulieren Absolventinnen und Absolventen beispielsweise Schadstoffausbreitungen in Städten, erstellen Ertragsprognosen für Windparks oder erarbeiten Risikoabschätzungen für Versicherungen. Der weiterführende Masterstudiengang Meteorologie an der Leibniz Universität Hannover vermittelt dafür sowohl forschungs- als auch anwendungsrelevante Kompetenzen in der Beobachtung, Analyse und Modellierung meteorologischer sowie klimatologischer Zusammenhänge. Das viersemestrige Studium baut auf den Grundlagen eines passenden Bachelorabschlusses auf und bereitet zielgerichtet auf komplexe Aufgaben in Wissenschaft und Industrie vor.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in eine fachliche Vertiefungs- und Schwerpunktphase im ersten Studienjahr sowie eine anschließende Forschungsphase. Folgende Kernbereiche und Module strukturieren den Studienverlauf:
- Fortgeschrittene Meteorologie: Vertiefende Seminare und ein Fortgeschrittenenpraktikum zur Festigung des Spezialwissens.
- Wahlbereich Meteorologie: Ausgewählte Themen moderner Meteorologie (A, B, C) im Umfang von mindestens 24 Leistungspunkten.
- Wahlpflichtfach: Ergänzendes Fachwissen aus Nachbardisziplinen wie Informatik, Physik, BWL, VWL, Geowissenschaften, Geodäsie, Hydrologie oder Maschinenbau.
- Schlüsselkompetenzen: Kurse des Fachsprachenzentrums, LUIS, ZQS oder der Fakultät sowie die Fachkunde Strahlenschutz.
- Forschungsphase: Absolvierung von Forschungspraktikum, Projektplanung und dem abschließenden Masterarbeitsprojekt.
Berufsperspektiven
Den Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige Karrierewege in der universitären und außeruniversitären Forschung sowie bei Wetterdiensten und Umweltämtern offen. Zudem sind sie in der freien Wirtschaft gefragt, beispielsweise in der Energiewirtschaft, bei Versicherungen, Fluggesellschaften, Softwareunternehmen oder Gutachterbüros. Neben der klassischen Wettervorhersage arbeiten sie unter anderem in der Umwelt- und Klima-Beratung sowie in der technischen Risikoanalyse.
Besonderheiten
- Flexible Studienorganisation: Der Studienbeginn ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich. Das Studium kann zudem in Teilzeit absolviert werden (ausgenommen im 3. und 4. Fachsemester).
- Zulassungsfrei: Der Studiengang unterliegt keinen NC-Beschränkungen, sofern die fachlichen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.
- Internationalität: Ein Auslandsaufenthalt ist während des Studiums möglich, jedoch nicht verpflichtend.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Für die Bewerbung ist ein akademischer Hochschulabschluss in Meteorologie oder einem fachlich eng verwandten Studienfach erforderlich. Die detaillierten Anforderungen können Sie der Zugangsordnung dieses Studienganges entnehmen: www.uni-hannover.de/zugangsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester