Überblick
Der Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik an der Hochschule München vermittelt vertiefte Kenntnisse in der Entwicklung und Fertigung von hochintegrierten Mikrosystemen sowie Nanostrukturen. Das anwendungsorientierte Studium richtet sich an Absolventen ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fächer und bietet eine hohe sprachliche wie zeitliche Flexibilität. Je nach individueller Fächerwahl kann der Studiengang sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit sowie vollständig auf Deutsch oder Englisch absolviert werden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik an der Hochschule München vermittelt vertiefte Kenntnisse in der Entwicklung und Fertigung hochintegrierter Mikrosysteme sowie Nanostrukturen. Das anwendungsorientierte Angebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fächer. Dank der flexiblen Struktur lässt sich das Studium sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit sowie vollständig auf Deutsch oder Englisch absolvieren.
Typische Studieninhalte & Module
Die Module verbinden physikalisch-chemische Grundlagen mit ingenieurwissenschaftlicher Praxis:
- Halbleiter- und Reinraumtechnologie: Verfahren zur Fertigung von Mikrochips und integrierten Schaltungen.
- Mikrosystemtechnik (MEMS): Konstruktion, Simulation und Systemintegration von Mikrosensoren und -aktoren.
- Nanotechnologie & Materialwissenschaften: Synthese, Eigenschaften und Analyse von Nanomaterialien.
- Analytik und Charakterisierung: Anwendung hochauflösender Verfahren wie der Rasterelektronenmikroskopie.
- Forschungsprojekte: Praktische Arbeiten in den Laboratorien der Hochschule oder in Kooperation mit Industrieunternehmen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen konzipieren neuartige Sensoren für die Automobilindustrie, optimieren Fertigungsprozesse in der Halbleiterindustrie oder entwickeln miniaturisierte Diagnosechips für die Medizintechnik. In der Praxis leiten sie interdisziplinäre Entwicklungsteams, überwachen die Produktion in Reinräumen oder arbeiten in der angewandten Spitzenforschung.
Mögliche Einsatzbereiche umfassen:
- Halbleiter- und Mikrosystemindustrie: Entwurf und Validierung komplexer Bauelemente.
- Medizintechnik und Biotechnologie: Entwicklung von Lab-on-a-Chip-Systemen.
- Automobilbau und Sensorik: Integration intelligenter Mikrosensoren für autonome Systeme.
- Forschung & Entwicklung: Tätigkeiten an universitären und außeruniversitären Instituten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Ein mind. sechs theoretische Semester und 180 ECTS-Punkte umfassendes Studium der Natur- oder Ingenieurwissenschaften mit einer Prüfungsgesamtnote von mind. 2,5 an einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger Abschluss. Für Bewerber:innen, die eine schlechtere Gesamtnote als 2,5 erzielt haben oder keine Praxiserfahrung nachweisen können, besteht die Möglichkeit ihre Eignung im Rahmen eines Eignungsverfahrens (Aufnahmegespräch) nachzuweisen.
- Der Nachweis grundlegender Kenntnisse im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten im Bereich Physik/Optik aus dem Studium.
- Die Absolvierung eines praktischen Studiensemesters während des Studiums oder eine mindestens 18-wöchige, einschlägige qualifizierte Berufstätigkeit in der Industrie.
- Der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf der Niveaustufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester