Überblick
Der Masterstudiengang Klimaschutz, Umwelt- und Sicherheitsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Mittelhessen vertieft ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse in den Bereichen Umweltschutz, Klimaanpassung und Arbeitssicherheit. Studierende entwickeln nachhaltige technische Konzepte zur Reduktion von Emissionen, zum Ressourcenschutz sowie zur Risiko- und Gefahrenabwehr in Unternehmen und Kommunen. Die Ausbildung bereitet qualifiziert auf anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in Industrie, Ingenieurbüros und öffentlichen Institutionen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von technischem Umweltschutz, vorsorgendem Klimaschutz und betrieblicher Sicherheit vermittelt dieser Masterstudiengang an der Technischen Hochschule Mittelhessen vertiefte ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen. Studierende erlernen die Entwicklung nachhaltiger technischer Konzepte zur Emissionsreduktion, Ressourceneffizienz und Gefahrenabwehr für Unternehmen und Kommunen. Die praxisorientierte Qualifikation bereitet gezielt auf die Bewältigung komplexer ökologischer und sicherheitstechnischer Zukunftsfragen vor.
Typische Studieninhalte & Module
Die Module verknüpfen fortgeschrittene ingenieurwissenschaftliche Methoden mit aktuellen ökologischen und rechtlichen Anforderungen:
- Klimaschutz und Klimaanpassung: Konzepte zur Dekarbonisierung, technische Maßnahmen zur Anpassung an Klimafolgen und erneuerbare Energien.
- Umweltschutztechnik: Verfahren zur Luftreinhaltung, Abwasser- und Abfallbehandlung sowie nachhaltiges Ressourcen- und Kreislaufwirtschaftsmanagement.
- Sicherheitsingenieurwesen: Technischer Arbeitsschutz, Anlagensicherheit, Gefahrstoffmanagement und betriebliche Risikoanalysen.
- Management & Recht: Umwelt- und Arbeitsschutzrecht, Ökobilanzierung (LCA) sowie integrierte Managementsysteme.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in unterschiedlichen Branchen:
- Industrie und Gewerbe: Tätigkeiten als Umwelt-, Klimaschutz- oder Sicherheitsbeauftragte sowie Leitungsfunktionen im Nachhaltigkeitsmanagement.
- Ingenieurbüros und Unternehmensberatungen: Erstellung von Umweltgutachten, Risikoanalysen und technische Projektplanung.
- Öffentlicher Dienst und Behörden: Aufgaben in Umweltämtern, Gewerbeaufsichtsämtern oder der kommunalen Entwicklungsplanung.
- Wissenschaft und Forschung: Mitarbeit in angewandten Forschungsprojekten oder die Möglichkeit zur Promotion.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abgeschlossenes Hochschulstudium Diplom- oder Bachelorstudiengang im Bereich Umwelt- oder Verfahrenstechnik mit einer Gesamtnote von mindestens "gut" (2,5 oder besser). Eignungstest möglich, wenn Gesamtnote 2,5 oder besser nicht erreicht wird.
Bewerbung bis 31.7. / 31.1.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester