Überblick
Der Masterstudiengang Interdisziplinäre Anthropologie an der Universität Freiburg im Breisgau verbindet geistes-, sozial- und naturwissenschaftliche Perspektiven auf das Wesen und Handeln des Menschen. Im Zentrum stehen biologische sowie kognitive Grundlagen, kulturelle Dynamiken und gesellschaftliche Transformationsprozesse. Studierende in Freiburg erwerben die Kompetenz, anthropologische Fragestellungen im Kontext des globalen Wandels reflektiert zu analysieren.
Studieninhalte
Ob im Kulturmanagement, in internationalen Non-Governmental Organisations oder in der wissenschaftlichen Forschung: Absolvent*innen des Studiengangs Interdisziplinäre Anthropologie sind überall dort gefragt, wo anthropologische Fragestellungen in Entscheidungsprozessen mitgedacht, Wissen neu erschlossen und überfachlich sowie interkulturell vermittelt werden muss.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Interdisziplinäre Anthropologie“ an der Universität Freiburg befasst sich mit den biologischen, kognitiven, sozialen und kulturellen Dimensionen des Menschen sowie seinen Institutionen und Artefakten. Der Studiengang schlägt eine Brücke zwischen Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie den Naturwissenschaften und vermittelt fundierte Einblicke in Theorien und Methoden anthropologischer Forschung. Die Studierenden werden darauf vorbereitet, mit tiefgreifendem gesellschaftlichem Wandel und aktuellen Herausforderungen reflektiert und verantwortungsvoll umzugehen.
Studieninhalte & Module
Das forschungsorientierte Studium ist auf vier Semester angelegt und umfasst 120 ECTS-Punkte. Nach der Vermittlung von Grundlagen im ersten Semester erfolgt im zweiten und dritten Semester eine Spezialisierung in einem von drei wählbaren Schwerpunktbereichen:
- Einführungsphase (1. Semester): Vermittlung von grundlegenden Themenfeldern, Theorien und Methoden verschiedener anthropologischer Disziplinen sowie Förderung des fächerübergreifenden Dialogs.
- Schwerpunkt Sozial- und kulturwissenschaftliche Anthropologie: Erwerb vertiefter Fachkenntnisse und Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand im sozial- und kulturwissenschaftlichen Bereich.
- Schwerpunkt Philosophische und Historische Anthropologie: Vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit historischen und philosophischen Dimensionen menschlichen Lebens und Wissens.
- Schwerpunkt Lebens- und Verhaltenswissenschaftliche Anthropologie: Erforschung biologischer, kognitiver und verhaltenswissenschaftlicher Aspekte des Menschen.
- Ergänzungsmodul: Absolvieren eines Seminars aus einem der beiden nicht gewählten Schwerpunktbereiche.
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert sowohl für die akademische Weiterbildung (z. B. eine Promotion) als auch für anspruchsvolle außeruniversitäre Tätigkeiten. Mögliche Berufsfelder liegen in der Wissenschaftsorganisation, dem Projekt- und Kulturmanagement, der Öffentlichkeitsarbeit sowie in nationalen und internationalen Organisationen, Verbänden und NGOs. Absolvent*innen besitzen die Kompetenz, komplexe Inhalte eigenständig zu erarbeiten, kritisch zu bewerten und praxisgerecht zu vermitteln.
Besonderheiten
- Einzigartiges Profil: Mit der interdisziplinären Verknüpfung von Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften ist der Studiengang einzigartig im deutschsprachigen Raum.
- Integrierte Studienprojekte: Zwei verpflichtende Studienprojekte (je 8 ECTS) – etwa als Forschung Mitarbeit, Feldforschung oder Praktikum – bieten praxisnahe Einblicke im In- oder Ausland.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester