Überblick
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Classical Cultures an der Universität Freiburg bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Kulturen der europäischen Antike. Durch die Einbindung in ein internationales Hochschulnetzwerk ermöglicht das Studium in Freiburg den Erwerb von Doppel- oder Mehrfachabschlüssen an europäischen Partneruniversitäten. Die akademische Ausbildung verknüpft dabei die Kernbereiche der Alten Geschichte, Klassischen Archäologie und Klassischen Philologie.
Studieninhalte
Ob in der universitären Forschung, in Museen oder an internationalen Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Archäologischen Institut – der Masterstudiengang „Classical Cultures“ bereitet zielgerichtet auf wissenschaftliche und praktische Tätigkeiten im Bereich der Altertumswissenschaften vor.
Über den Studiengang
Der interdisziplinär ausgelegte Masterstudiengang „Classical Cultures“ an der Universität Freiburg spezialisiert Studierende auf die Kulturen der europäischen Antike. Das viersemestrige Programm umfasst 120 ECTS-Punkte und führt durch ein integriertes Studium an mindestens zwei Partneruniversitäten zu einem Doppel- oder Mehrfachdiplom. Es setzt Vorkenntnisse in den Fachbereichen Alte Geschichte, Klassische Archäologie oder Klassische Philologie sowie in antiken und modernen Fremdsprachen voraus.
Studieninhalte & Module
Der Kernbereich umfasst fünf Module, die auf drei Fachbereiche im Verhältnis 2:2:1 verteilt werden (zwei Hauptfelder mit je zwei Modulen, ein Nebenfeld mit einem Modul):
- Alte Geschichte: Wählbar als Haupt- oder Nebenfeld (Gliederung in Einführung, Schwerpunkt I und Schwerpunkt II).
- Klassische Archäologie: Wählbar als Haupt- oder Nebenfeld (Gliederung in Einführung, Schwerpunkt I und Schwerpunkt II).
- Klassische Philologie: Wählbar als Haupt- oder Nebenfeld (Gliederung in Einführung, Schwerpunkt I und Schwerpunkt II).
- Vertiefungsbereich: Ausbau der Kenntnisse in antiken Sprachen (z. B. Altgriechisch, Latein oder altorientalische Sprachen) und altertumswissenschaftlicher Methodik zur Material-, Befund- oder Dokumentanalyse.
- Erweiterungsbereich: Interdisziplinäre Veranstaltungen, beispielsweise zu antiker Rechtsgeschichte, Münz- und Inschriftenkunde, Museumskunde oder prähistorischer Archäologie.
- Praxisphase: Mindestens 15-tägiges Praktikum an einer forschungsorientierten Institution (z. B. im Museum oder beim Deutschen Archäologischen Institut in Rom).
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für die wissenschaftliche Arbeit in der universitären Forschung und Lehre im Bereich der Altertumskunde. Durch den Praxisbezug eröffnen sich zudem vielfältige Aufgabenfelder in Museen, Ausstellungsbetrieben und Kulturinstitutionen. Die im internationalen Verbund erworbenen Sprach- und Interkulturkompetenzen bereiten zudem auf Tätigkeiten im grenzüberschreitenden Wissenschafts- und Kulturbereich vor.
Besonderheiten
- European Master (EMCC): Einbindung in ein europaweites Netzwerk aus 14 Partneruniversitäten in neun Ländern sowie dem Deutschen Archäologischen Institut.
- Doppel- oder Mehrfachdiplom: Pflichtstudium an in der Regel zwei Universitäten des Verbundes mit entsprechend mehrfachem Abschluss.
- Unterricht in Landessprache: Die Lehrveranstaltungen finden an den jeweiligen Partneruniversitäten in der jeweiligen Landessprache statt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester