Überblick
Der Masterstudiengang Altertumswissenschaften an der Universität Freiburg im Breisgau bietet eine forschungsorientierte Vertiefung in die Geschichte, Sprachen und materielle Kultur antiker Zivilisationen. Das Studium verknüpft Ansätze der Archäologie, Geschichte und Philologie und reicht regional von der europäischen Urgeschichte über den Alten Orient bis zur griechisch-römischen Antike. Eine Besonderheit bildet die Option, das Programm im Rahmen des grenzüberschreitenden EUCOR-Netzwerks zu absolvieren.
Studieninhalte
Wie lassen sich antike Kulturen durch die Kombination von Texten, Sprachen und materiellen Hinterlassenschaften wissenschaftlich erforschen und verstehen?
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Studiengang Altertumswissenschaften (Master of Arts) an der Universität Freiburg vertieft die Erforschung antiker Kulturen in den Bereichen Archäologie, Geschichte und Philologie. Studierende verknüpfen Texte, Sprachen sowie materielle Zeugnisse und wählen Spezialisierungen vom Vorderen Orient über die griechisch-römische Antike bis hin zu ur- und frühgeschichtlichen Kulturen Europas. Das Masterstudium an der Philosophischen Fakultät umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern, in denen insgesamt 120 ECTS-Punkte erworben werden.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung verbindet philologische, historische und archäologische Methoden zur eigenständigen Analyse komplexer kultureller Zusammenhänge. Zu den zentralen inhaltlichen Schwerpunkten gehören:
- Arbeit mit Primärquellen: Erforschung und Interpretation von Inschriften, Papyri, Münzen und Artefakten.
- Methodenverknüpfung: Kombination archäologischer, historischer und philologischer Forschungsansätze.
- Sprachpraxis & Quellenlektüre: Vertiefung von Kenntnissen in Latein, Griechisch oder altorientalischen Sprachen zur qualifizierten Quellenarbeit.
- Regionale Schwerpunkte: Spezialisierung auf den Vorderen Orient, die griechisch-römische Antike oder ur- und frühgeschichtliche Kulturen Europas.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln eigenständige Forschungsansätze und schärfen ihre Analyse- und Urteilskompetenz. Die vertieften Sprachkenntnisse und die praxisnahe wissenschaftliche Ausbildung qualifizieren für eine Promotion und eine Laufbahn in der Forschung. Darüber hinaus eröffnen sich vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Kultur, Bildung, Museen und Wissenschaftsmanagement.
Besonderheiten
- Binationale EUCOR-Variante: Optional kann eine binationale Studiengangvariante gewählt werden, die zusätzliche Perspektiven eröffnet (Voraussetzung: Französischkenntnisse auf B2-Niveau).
- Flexible Studienorganisation: Ein Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester