Überblick
Der Masterstudiengang Vorderasiatische Altertumskunde an der Universität Freiburg bietet eine vertiefte, forschungsorientierte Auseinandersetzung mit den antiken Zivilisationen Südwestasiens von der Prähistorie bis zur vorislamischen Epoche. Studierende analysieren sowohl materielle als auch schriftliche Hinterlassenschaften und profitieren von der aktiven Einbindung in internationale Forschungsprojekte. Das Studium am Standort Freiburg zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz aus und bereitet zielgerichtet auf wissenschaftliche Laufbahnen sowie Tätigkeiten im Kulturbereich vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Archäologie, Philologie sowie Geschichts- und Kulturwissenschaften vertieft der forschungsorientierte Masterstudiengang Vorderasiatische Altertumskunde an der Universität Freiburg die Kenntnisse über die Lebensweisen, Sprachen und materiellen Kulturen Südwestasiens von der Prähistorie bis in die vorislamische Zeit. Das Studium versteht sich als anthropologische und historische Wissenschaft, die auch aktuelle gesellschaftliche Prozesse und Theorien zur Rekonstruktion altorientalischer Gesellschaften heranzieht. Die Studierenden erwerben dabei vertiefte methodische sowie analytische Kompetenzen für das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium (120 ECTS) setzt sich aus Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen in deutscher sowie englischer Sprache zusammen und wird durch eine Masterarbeit mit einer 45-minütigen mündlichen Abschlussprüfung beendet:
- Modul Selbstbilder – Weltsichten: Vertiefung in Akkadisch-Lektüre zur Politik, Geschichte und Kultur des Alten Orients sowie ein Masterseminar zur Altorientalischen Philologie.
- Modul Theorien und soziale Praxis: Auseinandersetzung mit Theorien der Kulturanthropologie und der Sozialwissenschaften.
- Modul Lebenswelten Naher Osten in Vergangenheit und Gegenwart: Analyse der materiellen Kultur („Welt der Dinge“) und Masterseminar zur Vorderasiatischen Archäologie.
- Modul Wissenskultur und Wissenstransfer: Fokussierung auf Wissenskulturen oder die Sprachenvielfalt im Alten Orient.
- Modul Identitäten und Differenz: Themenschwerpunkte zu Ordnungsformen, Herrschaftssystemen oder Kulturkontakten.
- Modul Ausgrabungen: Praktische Absolvierung eines mindestens vierwöchigen Grabungspraktikums.
- Modul Forschung, Lehre und Öffentlichkeit: Praxisorientierte Leistungen wie Mitwirkung an der Lehre, Museumspraktikum, Konferenzteilnahmen oder Forschungsprojekte.
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für wissenschaftliche Tätigkeiten in der universitären und außeruniversitären Forschung, in der Denkmalpflege sowie in Museen. Zudem eröffnet die Vermittlung praktischer Kompetenzen Zugänge zu wissenschaftsnahen Berufsfeldern wie der Kulturvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit. Der Abschluss bereitet darüber hinaus gezielt auf eine anschließende Promotion vor.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs liegt in der aktiven Einbindung der Studierenden in internationale Forschungsprojekte und archäologische Ausgrabungen. Zudem fördert ein eigenes Praxismodul gezielt die berufliche Vermittelbarkeit durch flexible Schwerpunkte in der Lehre, Museumsarbeit oder Wissenschaftskommunikation.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzungen gemäß Zulassungsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester