Überblick
Der Masterstudiengang Medizinische Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim in Stuttgart schlägt eine Brücke zwischen klassischen Ernährungswissenschaften, klinischer Medizin und Psychologie. Das forschungsintensive Studium fokussiert sich auf die Entstehung, Diagnose und Behandlung ernährungsbedingter Erkrankungen. Studierende werden gezielt darauf vorbereitet, eigenständige klinische Studien durchzuführen und evidenzbasierte Strategien für die Ernährungsmedizin zu entwickeln.
Studieninhalte
Als Experte oder Expertin an der Schnittstelle von Ernährung, Medizin und Forschung entwickeln Absolventinnen und Absolventen beispielsweise neue ernährungstherapeutische Strategien in der Pharma- und Lebensmittelindustrie oder arbeiten in der biomedizinischen Forschung.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Medizinische Ernährungswissenschaft“ an der Universität Hohenheim verknüpft ernährungswissenschaftliches Fachwissen mit klinischen und biomedizinischen Fragestellungen. Studierende erarbeiten sich eine fundierte Expertise zu ernährungsabhängigen Erkrankungen und beschäftigen sich intensiv mit deren pathophysiologischen Ursachen, der Diagnostik sowie Präventions- und Therapieoptionen. Das Studium befähigt dazu, klinische Forschung zu betreiben, Fachliteratur kritisch zu analysieren und wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich in die Praxis zu kommunizieren.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige deutschsprachige Studium umfasst 120 Credits und ist wie folgt aufgebaut:
- Erstes Studienjahr: Vertiefung theoretischer und medizinisch orientierter Grundlagen zu ernährungsabhängigen Erkrankungen, angewandter Ernährungsmedizin, Ernährungspsychologie sowie zur Durchführung klinischer Studien.
- Zweites Studienjahr: Individuelle Schwerpunktsetzung und Erwerb fachspezifischer Methodenkompetenzen.
- Experimentell-Ernährungswissenschaftliches Projekt: Gezielte praktische Hinführung zur eigenständigen experimentellen Masterarbeit im vierten Semester.
- Forschungsschwerpunkte: Wechselwirkungen von Ernährung, Darmflora und Immunsystem, Sicherheit von bioaktiven Nahrungsinhaltsstoffen, neurosensorische Regulation sowie Ursachen von Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen.
Berufsperspektiven
Der Abschluss qualifiziert für wissenschaftliche Tätigkeiten in der ernährungswissenschaftlichen und medizinischen Forschung sowie für die Praxisanwendung. Neben Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie oder öffentlichen Forschungsanstalten bieten sich Einsatzmöglichkeiten in Kliniken, Kurzentren und bei Krankenkassen. Weitere Berufsfelder umfassen den öffentlichen Dienst, die Ernährungsberatung sowie den Wissenschaftsjournalismus in Medien und Verlagen.
Besonderheiten
- Exzellentes Betreuungsverhältnis: Hohe Qualität der Lehre durch kleine Jahrgänge mit nur 24 Studienplätzen.
- Internationale Ausrichtung: Das zweite Studienjahr ermöglicht den Erwerb von Leistungspunkten an ausländischen Partneruniversitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
- Starkes Netzwerk: Interdisziplinäre Forschungskooperationen unter anderem mit den Universitätskliniken Tübingen, Freiburg und Heidelberg sowie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).
- Moderne Infrastruktur: Ausgezeichnete Labore und Praktikumsräume mit modernster Gerätesausstattung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Ausführliche Darstellung der Zugangsvoraussetzungen und Auswahlkriterien: https://www.uni-hohenheim.de/medew-bewerben
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester