Überblick
Der Masterstudiengang Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe vertieft ingenieur- und naturwissenschaftliche Kenntnisse zur Gestaltung nachhaltiger Stoffumwandlungsprozesse. Die Studierenden entwickeln innovative Lösungen für drängende Zukunftsfragen wie den Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Dank einer eigenen Fakultät profitieren Studierende von einer außergewöhnlich breiten Fachvielfalt und starker Forschungsorientierung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln technisch umsetzbare Ansätze für den Weg in eine klimaneutrale Gesellschaft. Das viersemestrige Vollzeitstudium schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab und umfasst 120 ECTS-Punkte. Durch die Anbindung an eine eigene KIT-Fakultät profitieren Studierende von einem forschungsbezogenen Lehrprogramm und umfangreichen Wahlmöglichkeiten.
Studieninhalte & Module
Der Studienplan gliedert sich in erweiterte Grundlagen, Vertiefungen und Praxisanteile:
- Erweiterte Grundlagen (32 LP): Pflichtmodul Prozess- und Anlagentechnik (8 LP) sowie vier Wahlmodule (je 6 LP), z. B. Kinetik und Katalyse, Partikeltechnik, Numerische Strömungsmaschinen, Thermodynamik oder Thermische Transportprozesse.
- Zwei Vertiefungsfächer (je 16 LP): Freie Wahl aus einem breiten Katalog (z. B. Chemische Verfahrenstechnik, Umweltschutzverfahrenstechnik, Energieverfahrenstechnik, Technische Thermodynamik, Wassertechnologie oder Lebensmittelverfahrenstechnik).
- Technisches Ergänzungsfach (10 LP): Individuelle Ergänzung aus zahlreichen Optionen.
- Berufspraktikum (14 LP): Mindestens dreimonatige praktische Tätigkeit in der Industrie.
- Überfachliche Qualifikationen (2 LP): Kurse zur persönlichen Weiterentwicklung (z. B. Sprachkurse oder Angebote des House of Competence).
- Masterarbeit (30 LP): Abschlussarbeit im 4. Semester.
Berufsperspektiven
Absolventen sind für Fach- und Führungsaufgaben in der chemischen Industrie und im verfahrenstechnischen Anlagenbau qualifiziert. Weitere Tätigkeitsfelder bieten sich bei Automobilzulieferern sowie in der Agrar-, Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik-, Bio- und Umwelttechnologie. Das integrierte Industriepraktikum erleichtert dabei den direkten Übergang in die Praxis.
Besonderheiten
Der Studiengang profitiert von einer eigenen Fakultät am KIT. Eine einschlägige Berufsausbildung (z. B. MTA/PTA) sowie Praktika zwischen Bachelor und Master können als Pflichtpraktikum anerkannt werden. Für freiwillige Praktika, die mindestens die Hälfte der Vorlesungszeit umfassen, ist die Beantragung eines Urlaubssemesters möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mindestleistungen in bestimmten Fächern, siehe Zulassungssatzung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester