Überblick
Der Masterstudiengang „Italien im Kontakt“ an der Universität Heidelberg widmet sich den vielfältigen Aspekten italianistischer Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft. Ein zentraler Fokus liegt auf transkulturellen Kontaktphänomenen und Wechselwirkungen des italienischen Sprach- und Kulturraums. Studierende profitieren am Standort Heidelberg von einer starken interdisziplinären Vernetzung und einer ausgeprägten internationalen Ausrichtung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der italienischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie affiner Nachbardisziplinen erforscht der Masterstudiengang „L’Italia a contatto / Italien im Kontakt“ an der Universität Heidelberg transkulturelle Kontaktphänomene der Italoromania. Im Fokus stehen dabei sprachliche, literarische und kulturelle Dynamiken in territorialen, ethnischen, politischen oder religiösen Kontexten. Voraussetzung für das weiterführende Studium ist ein zuvor erworbener philologischer oder kulturwissenschaftlicher Bachelorabschluss.
Studieninhalte & Module
- Transkulturelle Kontaktphänomene: Analyse von Verflechtungen und Dynamiken im italienischsprachigen Raum (insbesondere Italien und Tessin).
- Interdisziplinärer Wahlpflichtbereich: Studienanteile in Kooperation mit affinen Disziplinen wie Europäische Kunstgeschichte, Geschichte, Musikwissenschaft oder Transcultural Studies.
- Italienische Sprachwissenschaft: Forschungen zu Alltagssprache, Syntax des gesprochenen Italienisch, Interaktionsressourcen (Sprache, Gestik, Blick), Feldforschungsmethoden sowie Sprach-, Dialekt-, Orts- und Familiennamen-Kontakten.
- Literatur- und Kulturwissenschaft: Befassung mit (Musik-)Theater, Prosa, Lyrik, Film, Fernsehen und Online-Serien sowie Medien-, Affekt-, Populärkultur- und Mittelmeerstudien.
- Sprachpraxis: Vertiefung der Sprachkompetenz durch spezialisierte Lehrveranstaltungsformate in der Zielsprache.
Berufsperspektiven
Der Studiengang zielt primär auf die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses ab und vermittelt über praxisnahe Lehrformate direkte Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb. Eröffnet werden zudem anspruchsvolle außeruniversitäre Berufsperspektiven im Kulturbetrieb und in wissenschaftsaffinen Bereichen, unterstützt durch den Erwerb einer weiteren Fremdsprache sowie die Möglichkeit eines mehrmonatigen Praktikums.
Besonderheiten
- Erasmus-Kooperationsvereinbarungen mit zahlreichen italienischen Universitäten (u. a. Bologna, Florenz, Rom).
- Direkte Anbindung an das Italienzentrum Heidelberg und Verknüpfung mit Forschungszentren wie dem Europäischen Zentrum für Sprachwissenschaften (EZS).
- Sprachpraktische Ausbildung ausschließlich durch muttersprachliche Lehrende.
- Spezifische Veranstaltungsformate wie das „Forum“ zur eigenständigen Konzeption und Durchführung einer wissenschaftlichen Tagung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
zugangsbeschränkt, siehe Zulassungsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester