Überblick
Der Masterstudiengang Vorderasiatische Archäologie an der Universität Heidelberg in Heidelberg, Neckar, vertieft die Erforschung der antiken Kultur- und Siedlungsgeschichte des Alten Orients. Studierende analysieren materielle Hinterlassenschaften von den Anfängen der Sesshaftwerdung bis zum Niedergang mächtiger Imperien. Eine Besonderheit stellt die enge Verknüpfung von naturwissenschaftlichen Analysemethoden mit praktischer Feldforschung dar.
Studieninhalte
Wie vollzog sich die Kulturentwicklung des Alten Orients von der ersten Sesshaftwerdung des Menschen über die Phasen der Urbanisierung bis hin zum Untergang antiker Imperien?
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang „Vorderasiatische Archäologie“ an der Universität Heidelberg befasst sich vertiefend mit der Siedlungs- und Kulturgeschichte des Alten Orients in prähistorischer und historischer Zeit. Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und führt zum Abschluss Master of Arts. Es bereitet die Studierenden auf das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten vor und erfordert die Kombination mit einem Begleitfach.
Studieninhalte & Module
Im Studium vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse über die Architektur, Kunst sowie die wirtschaftliche und technologische Entwicklung des Alten Vorderasiens. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung antiker Landschaften und Umwelten mithilfe naturwissenschaftlicher Methoden sowie dem Erwerb praktischer Erfahrungen in der archäologischen Feldforschung.
- Zwei Spezialisierungsmodule: Vertiefter Einblick in aktuelle Forschungsfragen durch jeweils ein Hauptseminar, eine Vorlesung und ein Forschungskolloquium.
- Berufsvorbereitendes Spezialisierungsmodul: Ausbildung in Form von Ausgrabungen und Museumspraktika zur Erweiterung der Fähigkeiten in der Feldforschung und im Umgang mit antiken Denkmälern.
- Interdisziplinäres Modul: Erweiterung des Spektrums durch Lehrveranstaltungen mit Nachbarfächern wie Ur- und Frühgeschichte, Assyriologie oder den Naturwissenschaften.
- Abschlussmodule: Wissenschaftliche Bearbeitung und Durchführung des Studienabschlusses.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für eine eigenständige wissenschaftliche Tätigkeit und befähigt dazu, Fachwissen im interdisziplinären Dialog zu präsentieren. Durch die integrierte praxisnahe Ausbildung im Rahmen von Ausgrabungen und Museumspraktika werden zudem direkte Kompetenzen für Berufsfelder in der Feldforschung und der Museumsarbeit vermittelt.
Besonderheiten
- Studienstruktur & Teilzeit: Der Studiengang ist als Hauptfach (75 %) oder Nebenfach (25 %) wählbar und verfügt über eine Teilzeitoption.
- Sprachen & Studienbeginn: Die Lehrveranstaltungen werden auf Deutsch und Englisch abgehalten; der Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
zugangsbeschränkt, siehe Zulassungsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester