Überblick
An der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) vermittelt der Master-Teilstudiengang Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit vertiefte Fach- und Methodenkenntnisse zur Erforschung materieller Hinterlassenschaften. Das forschungsorientierte Studium verbindet Ausgrabungsergebnisse und Baubefunde eng mit historischen Bild- und Schriftquellen. Durch die flexible Kombination mit einem zweiten Fachgebiet bereiten sich Studierende gezielt auf akademische und praktische Berufsfelder vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
In der Praxis werten Absolventinnen und Absolventen der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit Boden- und Baubefunde sowie materielle Hinterlassenschaften aus und verknüpfen diese systematisch mit Schrift- und Bildquellen. Der konsekutive und forschungsorientierte Master-Teilstudiengang an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg baut auf einem archäologischen Bachelorstudium auf und umfasst 45 bzw. 75 Leistungspunkte (LP). Das 4-semestrige Studium wird flexibel mit einem zweiten Master-Teilstudiengang zu einem vollwertigen Master of Arts mit insgesamt 120 LP kombiniert.
Studieninhalte & Module
Das Studium fokussiert auf eigenständige wissenschaftliche Forschungsarbeit und Methodenkompetenz. Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Archäologie ländlicher und städtischer Siedlungen, die Burgen- und Keramikforschung sowie die Gräberarchäologie. Das Curriculum setzt sich aus folgenden Modulen zusammen:
- Epochen (10 LP)
- Regionen (10 LP)
- Aktuelle Forschungsfragen (10 LP)
- Projektmodul
Berufsperspektiven
Das Masterstudium qualifiziert – besonders in der Kombination mit weiteren archäologischen, historischen oder kunsthistorischen Fächern – für eine wissenschaftliche und praktische Betätigung in Museen sowie bei Institutionen der archäologischen Denkmalpflege. Weitere Beschäftigungsfelder liegen bei privaten Grabungsfirmen sowie in universitären und außeruniversitären Lehr- und Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
Der Teilstudiengang zeichnet sich durch seinen starken Praxis- und Forschungstransfer aus: Studierende wirken direkt an Grabungs-, Forschungs- und Ausstellungsprojekten mit und diskutieren Forschungsprobleme unmittelbar am Original. Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne NC) und bietet vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit Fächern wie Prähistorischer Archäologie, Klassischer Archäologie, Kunstgeschichte oder Geschichte.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester