Überblick
Der Masterstudiengang Medizinische Physik an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) bietet eine vertiefende, forschungsorientierte Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften und Medizin. Studierende beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Strahlenphysik, Bildgebung und Biophysik, um komplexe medizinische Verfahren physikalisch zu verstehen und weiterzuentwickeln. Ein zentraler Pluspunkt ist die Vermittlung essenzieller Fachinhalte, die für eine spätere Qualifikation als Medizinphysiker erforderlich sind.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Physik, Medizin und Technik bietet der konsekutive Master-Studiengang Medizinische Physik (120 LP) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine forschungsorientierte Ausbildung. Studierende vertiefen ihre Kenntnisse in Bereichen wie Biophysik, Medizintechnik, Strahlenphysik, Dosimetrie sowie medizinischer Bildgebung und Optik. Durch die direkte Integration medizinischer Fächer werden bereits im Studium wesentliche Voraussetzungen für die spätere Anerkenntnis als Medizinphysiker*in vermittelt.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium umfasst Pflichtmodule, Wahlpflichtbereiche zur individuellen Vertiefung sowie die abschließende Masterarbeit. Zu den zentralen Pflichtmodulen zählen:
- Medizinische Technik (kompakt)
- Biophysik
- Introduction to NMR spectroscopy
- Optik und Bildgebende Verfahren
- Strahlenphysik und Strahlenmedizin B
- Experimentalphysik M
- Orientierungspraktikum Master
- Fachliche Spezialisierung sowie Methodenkenntnis und Projektplanung
- Masterarbeit Medizinische Physik (30 LP)
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet primär auf eine Tätigkeit als Medizinphysik-Expert*in in der klinischen Praxis oder in der medizin-physikalischen Forschung vor. Zudem eröffnen sich Absolventinnen und Absolventen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der industriellen Entwicklung, der Softwarebranche, im Vertrieb oder im Beratungswesen. Der erfolgreiche Masterabschluss bietet darüber hinaus die Grundlage für eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
- DGMP-Zertifizierung: Der Studiengang ist von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP) zertifiziert und von den Aufsichtsbehörden zur Erlangung der "Fachkunde im Strahlenschutz" anerkannt.
- Starke Forschungsvernetzung: Es besteht eine enge Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik.
- Integriertes Praktikum: Ein externes Orientierungspraktikum im Umfang von 5 LP ist fest im Curriculum verankert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester