Überblick
Der Masterstudiengang an der Universität Greifswald bietet eine fächerübergreifende linguistische Ausbildung mit Schwerpunkt auf den Sprachen und Kulturen des Ostseeraums sowie des englischsprachigen Raums. Studierende kombinieren zwei philologische Disziplinen und erforschen sprachliche Phänomene in ihren kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Die Hansestadt Greifswald bietet hierfür durch ihre regionalen Forschungsschwerpunkte ein ideales akademisches Umfeld.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang bietet deutschlandweit einzigartige Kombinationsmöglichkeiten im Bereich der Philologien des Ostseeraums und zeichnet sich durch das Angebot sonst selten gelehrter Fächer wie Baltistik, Fennistik, Polonistik und Ukrainistik in Verbindung mit der Anglistik aus.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Sprachliche Vielfalt“ an der Universität Greifswald ist ein integratives und interdisziplinäres linguistisches Studienangebot, das zwei Sprach- und Kulturräume flexibel miteinander kombiniert. Im Zentrum steht die systematische und kritisch-kreative Analyse sprachlichen Handelns in seinen kulturellen, regionalen, sozialen und kognitiven Kontexten. Studierende erweitern ihre Sprachkenntnisse und lernen, linguistische Phänomene fächerübergreifend zu vernetzen.
Studieninhalte & Module
Die Studiengangsstruktur gliedert sich in folgende Bereiche und inhaltliche Schwerpunkte:
- Pflichtbereich „Linguistische Theorien und Methoden“ (15 LP): Vermittlung von theoretischen und methodischen Grundlagen zur sprachwissenschaftlichen Vernetzung.
- Wahlobligatorischer Schwerpunktbereich (45 LP): Vertiefung einer bereits im Bachelor studierten Philologie (Anglistik, Baltistik, Fennistik, Skandinavistik oder Slawistik).
- Wahlobligatorischer Profilierungsbereich (30 LP): Individuelle Ergänzung durch eine neue Basisphilologie (inkl. Deutsch als Fremdsprache), eine zweite Vertiefungsphilologie oder Zusatzausbildungen wie das Polonicum und Ukrainicum.
- Linguistische Fachthemen: Synchrone Sprachbeschreibung, Sprachwandeltheorien, Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung sowie translatorisches Handeln und Texteditieren.
Berufsperspektiven
Je nach gewählter Profilbildung eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen Karrierewege in den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Wirtschaft. Darüber hinaus bieten sich Einsatzfelder im internationalen Kultur- und Handelsaustausch an. Sehr gute Absolventen haben zudem die Möglichkeit einer Promotion im gewählten Schwerpunktfach.
Besonderheiten
- Regionale und transnationale Ausrichtung: Einzigartige Fokussierung auf die Sprachen und Kulturen des Ostseeraums in Kombination mit Englisch als globaler Lingua Franca.
- Internationalität: Zahlreiche internationale Kooperationspartnerschaften erleichtern die Integration eines Auslandsteilstudiums.
- Hohe Flexibilität: Breite sprachtypologische Ausrichtung und individuelle Schwerpunktsetzung durch eine Vielzahl an wählbaren Philologien.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Erforderlich für die Zulassung ist der Erwerb eines Bachelors oder eines vergleichbaren Abschlusses mit Schwerpunkt Anglistik/Amerikanistik, Baltistik, Fennistik, Germanistik, Skandinavistik oder Slawistik.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester