Überblick
Der Masterstudiengang Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Greifswald vermittelt umfassende Fachkenntnisse über deutschsprachige Werke von der mediävistischen Epoche bis zur Moderne. Im Umfeld der Ostseestadt zeichnet sich die Ausbildung durch ein epochenübergreifendes Konzept sowie die starke Vernetzung mit angrenzenden Kultur- und Geisteswissenschaften aus. Die Studierenden werden dabei gezielt für analytische Tätigkeiten sowie anspruchsvolle Berufsfelder im Medien- und Kulturbereich qualifiziert.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als einer der wenigen historisch übergreifenden germanistischen Masterabschlüsse in Deutschland bietet der Studiengang an der Universität Greifswald ein besonderes Profil. In vier Semestern Regelstudienzeit festigen und vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse der deutschsprachigen Literatur und Kultur vom Frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Der zulassungsfreie Ein-Fach-Studiengang kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden und setzt mindestens 65 Leistungspunkte im Fach Germanistik voraus.
Studieninhalte & Module
Das Studium wird gemeinsam von den Bereichen Neuere Deutsche Literatur und Literaturtheorie sowie Ältere Deutsche Sprache und Literatur getragen. Die Studienstruktur umfasst folgende Bereiche:
- Literaturwissenschaftlicher Kernbereich: Vermittlung historischer, theoretischer und methodischer Kenntnisse vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie Aufbau systematischer und analytischer Transferkompetenzen.
- Drei Ergänzungsmodule: Individuelle Schwerpunktsetzung und Erwerb zusätzlicher berufsqualifizierender Kompetenzen aus dem Spektrum der Philosophischen Fakultät.
- Praxismodul: Ein fakultatives Modul im zweiten Studienjahr zur Erlangung praktischer Erfahrungen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für die wissenschaftliche Forschung sowie für eine anschließende Promotion an Universitäten, Akademien oder Forschungsinstituten. Ebenso stehen ihnen vielfältige Tätigkeiten in Verlagen, Medien (Online und Print), der Öffentlichkeitsarbeit, dem Marketing sowie in Archiven und Bibliotheken offen. Darüber hinaus eröffnen sich Beschäftigungsmöglichkeiten im Event- und Kulturmanagement, in Stiftungen, Kultureinrichtungen oder in der Erwachsenenbildung.
Besonderheiten
- Praxis- und Archivanbindung: Enge Kontakte zu Kultureinrichtungen, Verlagen und Medien sowie direkte Einbindung des vom Institut betreuten Wolfgang-Koeppen-Archivs.
- Starke internationale Vernetzung: Kooperationen mit europäischen Partneruniversitäten (u. a. im Rahmen des „European Master: Deutsche Literatur des Mittelalters im europäischen Kontext“) und der University of Illinois (USA), die geförderte Auslandsaufenthalte von bis zu zwei Semestern ermöglichen.
- Interdisziplinäre Schnittstellen: Enge Verknüpfung mit Nachbardisziplinen wie Geschichts-, Kunst- und Musikwissenschaft, Philosophie, Kommunikationswissenschaft sowie den fremdsprachlichen Philologien.
- Studienbedingungen: Hervorragendes Betreuungsverhältnis durch hochqualifizierte Dozierende in einer universitären Hansestadt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Erwerb von mindestens 65 Leistungspunkten im Fach Germanistik wird vorausgesetzt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester