Überblick
Der forschungsorientierte Studiengang Interdisziplinäre Lateinamerikastudien an der Freien Universität Berlin beleuchtet gesellschaftliche, historische und kulturelle Wandlungsprozesse in den Ländern Lateinamerikas. Durch die Verknüpfung diverser Fachdisziplinen erwerben Studierende am Standort Berlin vertiefte Kenntnisse über regionale sowie globale Dynamiken. Die Ausbildung bereitet zielgerichtet auf wissenschaftliche Aufgaben und internationale Tätigkeitsfelder vor.
Studieninhalte
Ob in der wissenschaftlichen Forschung, bei internationalen Organisationen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder in der Kulturvermittlung: Der Masterstudiengang „Interdisziplinäre Lateinamerikastudien“ an der Freien Universität Berlin bereitet durch die Vermittlung vertiefter wissenschaftlicher, regionalspezifischer und interkultureller Kompetenzen auf anspruchsvolle Tätigkeiten mit Lateinamerika-Bezug vor.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang verbindet Disziplinen wie Kultur- und Sozialanthropologie, Altamerikanistik, Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaften, Gender Studies, Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die historischen, politischen und gesellschaftlichen Transformationsprozesse sowie die kulturellen Dynamiken Lateinamerikas in globalen Kontexten. Besondere Beachtung finden dabei lokale Lebenswelten, transregionale Prozesse sowie geschlechtsspezifische Fragestellungen.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium umfasst 120 Leistungspunkte (LP) und ist unterteilt in Kernbereich (30 LP), Profilbereich (20 LP), Ergänzungsbereich (10 LP), Forschungspraxis (35 LP) und Masterarbeit (25 LP). Der Kernbereich gliedert sich in folgende Module:
- Modul Kontexte und Begriffe der Lateinamerikaforschung (10 LP)
- Modul Konstituierung Lateinamerikas (10 LP)
- Wahlpflichtmodul (10 LP): Kultur- und geschichtswissenschaftliche Theorien und Methoden oder Entwicklungstheorien und -konzepte oder Interdisziplinäre Theorien und Methoden der Gender Studies
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen erwerben das Rüstzeug für eine akademische Weiterqualifikation und wissenschaftliche Tätigkeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Durch die fachliche Profilbildung und praxisnahe Elemente stehen den Studierenden zudem vielfältige Berufsfelder in internationalen Beziehungen, Kultur- und Wissenschaftsorganisationen sowie der Politikberatung offen.
Besonderheiten
Der Studiengang wird mehrsprachig durchgeführt (Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch). Für das 3. Fachsemester wird ein Auslandssemester empfohlen; alternativ können im Modulbereich Forschungspraxis ein Praktikum oder ein Feldprojekt im In- oder Ausland absolviert werden. Zudem besteht im Ergänzungsbereich die Möglichkeit, indigene Sprachen Lateinamerikas oder brasilianisches Portugiesisch zu erlernen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulabschluss mit einem Studienanteil von mindestens 60 LP in einem der folgenden Fächer: Altamerikanistik, Brasilianistik, Geschichte, Karibistik, Lateinamerikanistik, Politikwissenschaft, Sozial- u. Kulturanthropologie, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft oder Sozialwissenschaft; spanische oder protugiesische Sprachkenntnisse Niveau B2 GER
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester