Überblick
Der Zwei-Fach-Masterstudiengang Kulturen der europäischen Vormoderne an der Universität Paderborn beleuchtet Epochen vor dem Jahr 1800 aus einer vielseitigen, interdisziplinären Perspektive. Studierende analysieren gesellschaftliche, künstlerische und sprachliche Entwicklungen von der Antike bis zur Frühen Neuzeit. Das Kombinationsfach in Paderborn ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit den historischen Fundamenten Europas.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Alleinstellungsmerkmal dieses interdisziplinären Fachs ist die vergleichende Erforschung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede vormoderner Kulturen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit (Zeit vor 1800). Der Studiengang „Kulturen der europäischen Vormoderne“ wird an der Universität Paderborn als Anteilsfach im Rahmen eines Kombinationsstudiengangs studiert und umfasst 45 ECTS-Punkte (von insgesamt 120 ECTS). Über eine Regelstudienzeit von vier Semestern verbindet er die Sprach- und Literaturgeschichte mit der Kunst-, Kultur-, Politik- und Sozialgeschichte.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt vertiefte fachliche und theoretische Kenntnisse über die Vormoderne. Zu den zentralen Inhalten gehören:
- Antike, mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte: Analyse, zeitliche Einordnung und Deutung historischer Quellen sowie Auseinandersetzung mit Politik-, Kultur- oder Alltagsgeschichte.
- Vormoderne Sprach- und Literaturwissenschaft: Analyse mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Texte im Kontext der gewählten Schwerpunkte (Germanistik, Anglistik oder Romanistik).
- Geschichts- und Kulturtheorie: Anwendung zentraler geschichts- und kulturtheoretischer Begriffe, Hilfsmittel und Begründungen.
- Philologische Vertiefungsmodule: Teilnahme an spezifischen Fachmodulen (wie z. B. Modul 2A in der Anglistik bei entsprechenden C1-Englischkenntnissen).
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt die Fähigkeit zur eigenständigen, schriftlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit komplexe historischen sowie literarischen Fragestellungen. Die Absolventinnen und Absolventen werden durch die geschichts- und kulturtheoretische Ausbildung für Tätigkeiten im wissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Bereich qualifiziert. Die vertieften Kenntnisse in Quellendeutung und Textanalyse bilden zudem die Grundlage für weiterführende akademische Aufgaben.
Besonderheiten
Der Studiengang ist zulassungsfrei (kein NC) und beinhaltet die Option für einen Auslandsaufenthalt. Der übergeordnete Studiengang wird ab dem Wintersemester 2026/27 von „Kultur und Gesellschaft“ in „Zwei-Fach-Master“ umbenannt. Zu den Zugangsvoraussetzungen gehören der Nachweis des Kleinen Latinums, Englischkenntnisse auf Niveau B2 sowie Kenntnisse in Französisch oder Spanisch (B2), wobei der Nachweis der modernen Fremdsprachen (FR/ES) durch den Nachweis von mindestens 3 ECTS in älteren deutschen Sprachstufen (z. B. Mittelhochdeutsch) ersetzt werden kann.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Näheres regeln Einschreibungsordnung und Prüfungsordnung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester