Überblick
Der Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme und Informationstechnik an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg vermittelt vertieftes Fachwissen an der Schnittstelle von moderner Energietechnik und Informationssystemen. Studierende befassen sich intensiv mit zukunftsorientierten Themen wie der nachhaltigen Energieerzeugung, intelligenten Verteilnetzen und elektrischen Antriebskonzepten. Das Studium bereitet auf anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in Wissenschaft, Industrie und Technik vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Energietechnik und Informationstechnik vermittelt der konsekutive Master-Studiengang Elektrische Energiesysteme und Informationstechnik (M.Sc.) an der Universität der Bundeswehr München vertiefte Methoden zur Analyse und Entwicklung hochkomplexer Systeme. Der Studiengang gliedert sich in zwei grundlegende Studienrichtungen mit insgesamt sechs Vertiefungsrichtungen, die auf technisch und gesellschaftlich relevante Themenbereiche ausgerichtet sind. Nach einer durchgeführten und von ACQUIN genehmigten Reform bietet der Studiengang eine gezielte wissenschaftliche Fortbildung für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.
Studieninhalte & Module
Das Studium unterscheidet zwischen den Hauptbereichen Energietechnik und Informationstechnik und umfasst folgende Kern- und Schwerpunktmodule:
- Kernmodule Energietechnik: Energietechnische Querschnittsfächer wie Elektrische Maschinen, Kraftwerkstechnik sowie Mess- und Regeltechnik.
- Schwerpunkt Electric Mobility: Ganzheitliche Betrachtung elektrischer Mobilitätssysteme (Antriebs- und Erzeugungsseite) mit Option auf Module zum autonomen Fahren.
- Schwerpunkt Power: Konzepte der Energieerzeugung und -verteilung, Leistungselektronik sowie HVDC-Netze.
- Kernmodule Informationstechnik: Signalverarbeitung, Übertragungssysteme, Halbleitertechnologie und Kommunikationstechnik 2.
- Schwerpunkte Informationstechnik: Connected Life (z. B. Biomedizinische Informationstechnik, Methoden der KI), Micro- and Nanoelectronics (z. B. Werkstoffe, Zuverlässigkeit elektronischer Schaltungen, fälschungssichere Bauelemente), Mobile and Space Communication (z. B. Steuerung von Satellitensystemen, Datenübertragung) und Transmission Security (z. B. Mobilkommunikation, Nachrichten- und Übertragungssicherheit).
Berufsperspektiven
Die Studierenden werden darauf vorbereitet, komplexe ingenieurwissenschaftliche Probleme in gesellschaftlich und technisch hochrelevanten Zukunftsfeldern zu analysieren und zu lösen. Das Qualifikationsprofil ermöglicht Tätigkeiten in Branchen wie der Energieerzeugung und -verteilung, der E-Mobilität, der Halbleiter- und Mikrosystemtechnik sowie der Satellitenkommunikation und Datensicherheit. Die vermittelten Methoden befähigen dazu, neuartige Systeme eigenständig zu entwickeln, bestehende Infrastrukturen vor unerwünschter Einflussnahme zu schützen und deren Bedeutung zu beurteilen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Studiengangs ist der hohe Grad an individueller Gestaltungsfreiheit: Von den insgesamt 120 ECTS stehen den Studierenden 50 ECTS zur individuellen Vertiefung zur Verfügung. Diese setzen sich aus 20 ECTS im freien Wahlbereich aus allen angebotenen MINT-Fächern sowie den 30 ECTS der Masterarbeit zusammen, welche auch an anderen Fakultäten absolviert werden kann.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Einschlägiger, erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintertrimester