Überblick
Der Masterstudiengang Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg bietet eine vertiefende, interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle von Politik, Recht, Geschichte und Soziologie. Im Rahmen eines intensiven Trimestersystems bereitet das Programm auf komplexe Analyse- und Führungsaufgaben in Wissenschaft, Staat und Gesellschaft vor. Ein integriertes Praxis- oder Auslandsmodul unterstreicht die anwendungsorientierte Ausrichtung des 21-monatigen Studiengangs.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Ethik vermittelt der weiterführende Master-Studiengang „Staats- und Sozialwissenschaften“ an der Universität der Bundeswehr München vertiefte Fach- und Methodenkenntnisse. Das Studium baut auf den Inhalten des vorangegangenen Bachelor-Studiums auf, wird im Trimestersystem absolviert und dauert insgesamt 21 Monate (Beginn im Wintertrimester/Januar). Die Studierenden werden befähigt, komplexe wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen interdisziplinär, methodensicher und lösungsorientiert zu bearbeiten.
Studieninhalte & Module
Das Master-Studium setzt sich aus vertiefenden Fachmodulen, Ergänzungsbereichen und der wissenschaftlichen Abschlussarbeit zusammen:
- Vertiefungsrichtung „Gesellschaft und Politik“ (GuP): Analyse von Staats- und Gesellschaftssystemen in Geschichte und Gegenwart, ideengeschichtlichen Grundlagen, gesellschaftlichen Konfliktlinien, Globalisierungsstrategien sowie Formen kollektiver Identitätsbildung.
- Vertiefungsrichtung „Internationales Recht und Politik“ (IRuP): Auseinandersetzung mit dem Wandel des Völker- und Europarechts, internationaler Politik, Sicherheitspolitik, Kriegsursachenforschung und Konfliktbewältigungsstrategien.
- Ergänzungsmodule: Weitgehend freie Wahl zur Vertiefung individueller Studieninteressen gemäß den Vorkenntnissen aus dem Bachelor-Studium.
- Vertiefte Methodenkenntnisse: Vermittlung von Instrumenten für die eigenständige wissenschaftliche Forschung und Theoriearbeit.
- Master-Arbeit: Anfertigung im 5. Trimester sowie im abschließenden Sommerquartal (Juli bis September).
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, politisch-gesellschaftliche Probleme in ihrer strukturellen Komplexität zu erfassen und die Auswirkungen der Globalisierung fundiert einzuschätzen. Durch ihre Expertise im Völker- und Europarecht, der Sicherheitspolitik sowie der Konfliktforschung können sie eigenständig lösungsorientierte Ansätze für aktuelle und historische Konfliktpotentiale entwickeln und bewerten. Ihre analytische Kompetenz qualifiziert sie für anspruchsvolle Tätigkeiten in wissenschaftlichen, staatlichen und internationalen Zusammenhängen.
Besonderheiten
- Zugangsvoraussetzung: Setzt ein absolviertes Intensivstudium im B.A. an der UniBwM oder einen anerkennungsfähigen externen Bachelorabschluss voraus.
- Verpflichtendes Sommermodul: In der vorlesungsfreien Zeit (3. Quartal) wird zwingend ein Praktikum, eine Summer School oder in Ausnahmefällen ein Sprachkurs im In- oder Ausland absolviert.
- Auslandsoption: Es besteht die Möglichkeit eines integrierten Auslandsstudiums.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Einschlägiger, erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintertrimester