Überblick
Der Masterstudiengang Design an der Fachhochschule Potsdam bietet Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, gestalterische Ansätze mit gesellschaftsrelevanten Transformationsprozessen zu verknüpfen. Das Studium in Potsdam zeichnet sich durch seine flexible Struktur in wahlweise zwei oder vier Semestern sowie die Vertiefung in digitale und narrative Designpraxen aus. Studierende erforschen hier eigenständig neuartige Lösungsansätze an den Schnittstellen von visuellem, interaktivem und räumlichem Design.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Design (M.A.) an der Fachhochschule Potsdam bietet einen forschungsorientierten Raum für das Prinzip „Forschen durch Gestalten“. Das Studium ist strukturiert entlang der Profillinien Digitaler Raum – Daten, Interaktion, Wissen sowie Sozialer Raum – Bildung, Partizipation, Gemeinschaft, um gesellschaftspolitische und ökologische Transformationsprozesse kritisch zu reflektieren. Es wird flexibel in Vollzeit oder Teilzeit (2 oder 4 Semester, 60 oder 120 ECTS) in deutscher und englischer Sprache angeboten.
Studieninhalte & Module
Die Lernumgebung ist modular aufgebaut und beruht auf einer interdisziplinären und kollaborativen Studiokultur. Im Mittelpunkt stehen spezialisierte Master-Studios:
- Studio »Design as Narrative Practice« (Deutsch): Versteht Narration als künstlerisch-forschende Praxis, um gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen über Material, Form, Sprache, Körper und Ritual zu untersuchen.
- Studio »Postdigital Design« (Englisch): Erforscht sozio-technische Systeme, Interfaces, Algorithmen und Daten mittels Research through Design, spekulativer Exploration und der Erstellung von Prototypen.
- Studio »Design als Strategie«: Vermittelt zweckorientierte Methoden und Verständnis-Arbeit, um Gestalter*innen zu strategischen Entscheider*innen und beratenden Gegenübern für Auftraggeber*innen zu entwickeln.
- Studio »Speculative Software« (Englisch): Widmet sich der Gestaltung und Erforschung von kreativen, experimentellen Software-Interfaces.
Berufsperspektiven
In der Praxis entwickeln Absolvent*innen als strategische Entscheider*innen und beratende Gegenüber für Auftraggeber*innen zielgerichtete Szenarien, Prototypen, Systeme und Interventionen für komplexe Herausforderungen. Sie schätzen Kontexte, Wirkungen sowie Akteure ein, wägen Ziele, Aufwand, Zeit, Kosten und Nutzen ab und begleiten Projekte bereits ab der Phase des Briefings. Durch ihre Qualifikation besetzen sie Rollen an der Schnittstelle von gestalterischer Forschung, digitaler Technologie und strategischer Beratung.
Besonderheiten
Das Programm bietet Zugang zu technologisch herausragend ausgestatteten Laboren sowie eine freie Kursauswahl aus dem gesamten gestalterischen Spektrum des Fachbereichs Design. Zudem können Studierende zwischen einem dezidiert deutschsprachigen und einem englischsprachigen Studientrack wählen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Diplom oder Bachelor, Eignungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester